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Großer Bahnhof für kleine Sternsinger

Aktion Großer Bahnhof für kleine Sternsinger

Am Freitag segneten Sternsinger das Rathaus: Die Freude über den Besuch der Kinder aus den Pfarrgemeinden Heilige Dreifaltigkeit Neustadt und St. Johannes der Täufer aus Momberg war groß.

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Bürgermeister Thomas Groll nahm die Sternsinger im Rathaus in Empfang.

Quelle: Karin Waldhüter

Neustadt. Direkt nach der Aussendungsandacht hatten sich die Mädchen und Jungen aus Neustadt und Momberg mit ihren bunten Kostümen, glänzenden Kronen und leuchtenden Sternen von der Kirche aus auf den Weg ins Rathaus gemacht. Dort warteten schon zahlreiche Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Bürgermeister Thomas Groll auf die bunte Schar, die von Gemeindereferentin Mechtild Lotz und einigen Erwachsenen begleitet wurde.

Die in die Gewänder der Heiligen Drei Könige gehüllten Jungen und Mädchen beteten, sangen und brachten den Segensspruch „20*C+M+B*16“ an der Eingangstür des Rathauses und am Nebengebäude an. Die Buchstaben stehen für den lateinischen Spruch „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“).

Im Jahr 2016 lädt das Katholische Kindermissionswerk zum 58. Mal zur Sternsingeraktion ein. Das diesjährige Motto lautet „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere - in Bolivien und weltweit“. In dem südamerikanischen Anden-Staat leben über die Hälfte der Menschen noch immer unterhalb der Armutsgrenze und haben weniger als zwei US-Dollar zum Leben zur Verfügung.

Auftakt fand bereits im Dezember in Fulda statt

Der offizielle Auftakt der bundesweit größten Hilfsaktion von Kindern für Kinder fand bereits Ende Dezember im Fuldaer Dom statt. Daran nahmen 2000 kleine Könige und Sternenträger, darunter auch einige aus Neustadt, teil. „Ein sehr beeindruckendes Erlebnis, gemeinsam mit 2000 Sternsinger die Aktion zu eröffnen“, erinnerte sich Mechtild Lotz.

Bürgermeister Thomas Groll nahm die Kinder freundlich in Empfang und überreichte neben einer Spende einige Süßigkeiten. „Ihr bringt die froh machende Botschaft des Weihnachtsfestes in die Häuser, hinterlasst den Menschen den Segenswunsch und bittet um eine Spende für die Kinder in Not. Für euren Einsatz danke ich euch herzlich“, sagte Groll. Er verwies auch darauf, dass die Neustädter nun auch „vor der eigenen Haustüre“ - in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - erlebten, dass es keinesfalls allen Menschen auf der Welt so gut gehe wie den Deutschen. Gewalt, Krieg, Armut seien Ursache für Flucht und Vertreibung.

Aus den Pfarrgemeinden Heilige Dreifaltigkeit und St. Johannes der Täufer beteiligten sich rund 40 Kinder am Sternsingen. Im Anschluss besuchten die Mädchen und Jungen auch die Seniorenwohnanlage Wiesenhof und die Kindergärten.

von Karin Waldhüter

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