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Große Traktoren, große Maisfelder, große Nöte

Zerstörung von Feldwegen Große Traktoren, große Maisfelder, große Nöte

Eigentum verpflichtet. Diese Festlegung im Grundgesetz betrifft besonders die Jagdgenossen und wird für diese, begünstigt durch den Wandel in der Landwirtschaft, zu einem Problem.

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Schwere Landmaschinen können Feldwege zerstören. Heinrich Möhl zeigt einen Abbruch in der Gemarkung Josbach.

Quelle: Matthias Mayer

Josbach. Heinrich Möhl steht oberhalb der Josbacher Eichwald-Siedlung auf einem asphaltierten Feldweg, der gleich an mehreren Stellen großflächige Abbrüche aufweist. „Das machen die schweren Landmaschinen, für die diese Wege nicht gebaut sind“, stellt er fest. Früher habe ein Schlepper unter zwei Tonnen und eine Erntewagen 2,5 Tonnen gewogen, heute seien bei den Lohnunternehmern und auf großen Höfen Traktoren mit einer Leistung von 200 oder 250 PS und einem Gespanngewicht von 40 Tonnen üblich, erläutert Möhl und Beklagt: „Unsere Feldwege gehen vor die Hunde.“

Was geht den Josbacher Frühpensionär das an? Heinrich Möhl ist Mitglied der Jagdgenossenschaft, die die der Stadt Rauschenberg gehörenden Feldwege mit den Erlösen aus der Verpachtung des Josbacher Jagdreviers unterhält, obwohl sie dazu nicht verpflichtet ist. Und hier sieht Möhl ein großes Problem: Im Sommer wird die Jagd neu zur Verpachtung ausgeschrieben. Dabei ist zu befürchten, dass sich kein Pächter mehr findet oder dass sich die Jagd nur noch zum Billigpreis verramschen lässt.

von Matthias Mayer

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