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Große Leistung und ein "Aua"

Konzert Große Leistung und ein "Aua"

Erksdorf ist ein singendes Dorf. Den Eindruck gewannen die Besucher des vom Kinder- und Jugendchor gestalteten Konzerts. Der Nachwuchs war (fast) so gut, wie die Erwachsenen.

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Einige Lieder sangen der Kinder- und Jugendchor gemeinsam. Foto: Klaus Böttcher

Erksdorf. Der Gesang der weit über 30 Kinder und der knapp 20 Sängerinnen und Sänger des Jugendchors begeisterten die Besucher in der voll besetzten Erksdorfer Kirche. Jessica Harris hat als Leiterin des wegen der vielen Kinder in zwei Gruppen aufgeteilten Kinderchores und des Jugendchores sehr gute Arbeit mit dem Erksdorfer Sängernachwuchs geleistet. Davon überzeugten sich Eltern, Großeltern und andere Erksdorfer bei dem teils stimmungsvollen, teils mitreißenden Konzert. Was sie sahen und hörten begeisterte alle Besucher und sie spen­deten dementsprechenden Beifall.

Zu Beginn des über eine Stunde dauernden weihnachtlichen Konzerts lag die Kirche im Dunkeln. Nur einige Kerzen leuchteten. „Machet auf und werdet Licht“, sangen einzelne Kinder mit Kerzen in der Hand. Es stimmten weitere Kinder mit ein, die mit ihrem Gesang und ihren Kerzen die Dunkelheit Schritt für Schritt vertrieben. Schließlich stimmte auch der Jugendchor ein.

Kinderchor und Jugendchor wechselten sich ab und einige Lieder wurden gemeinsam gesungen. Jessica Harris begleitete auf der Gitarre und verstand es, auch das Publikum gesanglich einzubinden. Zu den Liedbeiträgen gehörten bekannte weihnachtliche Ohrwürmer, aber auch weniger bekannte Titel und fremdsprachige Lieder. Beim „Halleluja“ oder dem „Gloria“ stimmte die Gemeinde gerne in den Gesang ein und bei „Jingle Bells“ wurde begeistert geklatscht. Begeisterung war auch in den Gesichtern der jungen Sängerinnen und Sänger deutlich zu sehen und viele von ihnen zeigten auch als Solisten ihr Können.

Der großartige Jugendchor singt auch in englischer Sprache und ebenso gerne Lieder, die in die Gospelrichtung gehen. Richtig rockig wurde es bei „He man“ oder „Rock my Soul“, wobei es die Gemeinde nicht mehr auf den Bänken hielt, stehend klatschten sie begeistert mit. Am Ende war jedem klar, wie viel Liebe und Herzblut Jessica Harris in die Kinder- und Jugendarbeit steckt. Das gilt besonders für die Kleinsten, die schwer auf einem Fleck zu halten sind. So kam es auch immer wieder vor, dass sie im Gang der Kirche tobten oder mal ein Kind vom Gesang weg zur Mutter lief und weinend rief: „Habe Aua“.

von Klaus Böttcher

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