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Gesucht werden noch neun Haushalte

Nahwärmenetz Stausebach Gesucht werden noch neun Haushalte

Das Nahwärmeprojekt im Kirchhainer Stadtteil Stausebach biegt auf die Zielgerade ein. Das teilte Ortsvorsteher Günter Meixner während der jüngsten Ortsbeirats­sitzung mit.

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Das Schild zur Nahwärme in Stausebach ist nicht mehr ganz aktuell: Derzeit hat die Genossenschaft in Gründung 91 von 100 für das Projekt notwendige Anschlusswillige für das von ihr zu bauende Nahwärmenetz gewonnen.

Quelle: Matthias Mayer

Stausebach. Die fünf Ortsbeiräte tagten vor vollem Haus. 13 Bürger säumten die Tische im Schulungsraum der Feuerwehr.  Deren Interesse galt nicht zuletzt dem größten Investitionsvorhaben der Stausebacher Geschichte, dem Nahwärmenetz.  Günter Meixner berichtete, dass der Arbeitskreis Nahwärme inzwischen die Bildung einer Genossenschaft in Gründung beschlossen habe. Dieser sollten Günter Meixner als 1. Vorsitzender, Georg Rhiel als 2. Vorsitzender sowie Michael Weiss als Kassierer vorstehen. Winfried Jennemann sei für das Amt des Schriftführers vorgesehen, erklärte der Ortsvorsteher.

„Die Satzung ist inzwischen ausgearbeitet und wird jetzt gedruckt. Derzeit bereiten wir eine Info-Mappe mit dem Trassenplan vor, die an alle Stausebacher Haushalte verteilt werden soll“, skizzierte Günter Meixner die nächsten Schritte. Zu diesen gehöre auch ein Besuch der ­Vorstandsmitglieder bei allen anschlusswilligen Stausebachern. Vor Ort müsse geklärt werden, wie die Hausanschlüsse für die Nahwärme gebaut werden können. „Das brauchen wir für den Businessplan“, erläuterte der Ortsvorsteher. Ein geprüfter Businessplan ist wiederum Voraussetzung für die Gründung einer eingetragenen Genossenschaft. Die Gründungsversammlung in Stausebach ist laut des Ortsvorstehers für den Dezember vorgesehen.

Meixner: "Wir sind fast ausverkauft"

Eine weitere Informationsveranstaltung werde es vorher nicht mehr geben, antwortete der designierte Vorsitzende auf eine Frage aus dem Publikum. Über die Info-Mappen würden alle Stausebacher über den aktuellen Stand ins Bild gesetzt. Zu dem gehört die Tatsache, das es in Stausebach inzwischen 91 anschlusswillige Haushalte gibt. 100 werden laut Geschäftsplan benötigt, um das Nahwärmenetz wirtschaftlich betreiben zu können. „Wir sind fast ausverkauft“, scherzte Meixner, um gleich nachzuschieben, dass die Nahwärme auch für deutlich mehr als 100 Haushalte reiche: „Je mehr sich anschließen, um so besser für uns.

Von den Verfügungsmitteln des Ortsbeirats seien erst 100 Euro ausgegeben worden, teilte der Ortsvorsteher mit. Für die von Jürgen Bromm derzeit vorgenommene Renovierung des Wiegehäuschens und den Wiederaufbau einer verrotteten Sitzgruppe seien 500 Euro vorgesehen, während die Restaurierung des Bushäuschens sehr wahrscheinlich auf das kommende Jahr verschoben werde, sagte Meixner.
Eingeplant war die Anschaffung von zwei Fußball-Toren für den Bolzplatz. Dafür hatte sich Ronald Hohfeld sachkundig gemacht. Zwei fünf Meter breite Tore seien für 1 200 Euro zu bekommen. Darüber gebe es keine preisliche Grenze, darunter sei aber nichts zu machen, sagte das Mitglied des Ortsbeirats. Da diese Anschaffung das Jahresbudget sprengen würde, schob das Gremium die Anschaffung auf das kommende Jahr.

von Matthias Mayer

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