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Gerhard Kroll wechselt in den Magistrat

Führungsspitze Gerhard Kroll wechselt in den Magistrat

Gleich zu Beginn der kurzen Stadtparlaments-Sitzung wurde Gerhard Kroll als Stadtrat vereidigt. Er rückt damit in den Magistrat nach.

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Bürgermeister Christian Somogyi und Stadtverordnetenvorsteher Hans-Georg Lang verpflichteten den neuen Stadtrat Gerhard Kroll. Foto: Michael Rinde

Stadtallendorf. Jahrzehntelang engagierte sich der Sozialdemokrat Karl-Heinz Digula in den politischen Gremien der Stadt, zuletzt als Stadtrat. Am 24. März verstarb er nach schwerer Krankheit. Zuletzt war Digula ehrenamtlicher Stadtrat.

Zu Beginn seiner Sitzung gedachte das Stadtparlament dem Verstorbenen. Digulas Name wird nicht nur in den politischen Gremien Stadtallendorfs im Gedächtnis bleiben. Vielen Stadtallendorfern bleibt er unter anderem - um nur eines von vielen möglichen Beispielen zu nennen - als engagiertes Mitglied des Arbeitskreises Europafest in Erinnerung. In seine Zeit als Sprecher des Arbeitskreises fiel der Weltrekord der Nutella-Brotzeit.

Am Donnerstagabend rückte Gerhard Kroll (SPD) in den Magistrat nach. Bürgermeister Christian Somogyi (SPD) und Stadtverordnetenvorsteher Hans-Georg Lang (CDU) übernahmen die formelle Verpflichtung als Ehrenbeamter. Gerhard Kroll war bis dato Stadtverordneter. Er kennt das Magistratsgeschehen bereits aus jahrelanger Erfahrung. Das Arbeitsprogramm des Stadtparlaments fiel kurz aus: So beschlossen die Stadtverordneten, eine Änderung des Flächennutzungsplans aus den Weg zu bringen. Sie betrifft die Baufläche für das künftige Feuerwehrgerätehaus Hatzbach. In diesem Jahr sollen die Bauarbeiten dafür beginnen. Es wird neben dem alten Gebäude entstehen.

n Außerdem wird die Stadtverwaltung auf Antrag der FDP-Fraktion prüfen, welcher Aufwand mit dem Anbringen von Infotafeln an historischen Gebäuden verbunden ist. Dieser Beschluss fiel ebenfalls einstimmig. Winand Koch (FDP) brauchte nicht lange um Zustimmung zu werben. Aus dem Parlament gab es die Anregung, dabei in den Stadtteilen mit den Ortsbeiräten zusammenzuarbeiten. Viel Erfahrung gibt es in Sachen Infotafeln etwa in Schweinsberg, wo sie seit Jahren an historischen Gebäuden angebracht sind.

von Michael Rinde

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