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Georg Schick ist zum vierten Mal König

Königsschiessen Georg Schick ist zum vierten Mal König

Kurzen Prozess haben die Mardorfer Schützen beim Königsschießen am Samstag mit dem Sperrholzadler gemacht: Bereits nach anderthalb Stunden stand das Ergebnis fest.

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Ralf Ebinger (von links), Martin Schmitz, Georg Schick, Gotthard Ivo und Werner Viertelhausen setzten beim Königsschießen die entscheidenden Treffer.Foto: Alfons Wieber

Mardorf. Neuer Schützenkönig ist der Vereinsvorsitzende Georg Schick, der den Holzvogel mit dem 405. Schuss köpfte. Damit hat der neue Regent ein Jahr lang das Recht, die mit vielen Plaketten geschmückte Königskette bei allen offiziellen Anlässen des Vereins zu tragen. Allerdings muss er dafür auch im kommenden Jahr persönlich den neuen Sperrholzadler anfertigen. Das ist seit 1977 in Mardorf Tradition.

Eigentlich hatten die Mardorfer den Sonntag als Termin für das Königsschießen festgelegt. „Aber bedingt durch unsere Teilnahme am Kreisschützenfest in Emsdorf musste das Königsschießen auf den Samstag verlegt werden“, erläuterte Schick, der zum vierten Mal Schützenkönig ist, und betonte: „Leider hatte die Verlegung auf den Samstag auch Auswirkungen auf die Teilnahmeresonanz.“ Dennoch sei die Zahl zufriedenstellend gewesen.

Wie immer durfte der Vorjahreskönig, in diesem Fall Martin Schmitz, den ersten Schuss abgeben. Nach einer halben Stunde und 71 Schuss traf dann Ralf Ebinger den mit einem Apfel geschmückten linken Fang des Adlers und machte sich zum Zweiten Ersatzritter.

Nach einer dreiviertel Stunde und 130 Schuss traf Werner Viertelhausen den mit einem Zepter versehenen rechten Fang. Er ist nun Erster Ersatzritter.

Den linken Flügel schoss Zweiter Ritter Martin Schmitz mit dem 289. Schuss nach eineinviertel Stunden ab.

Erster Ritter Gotthard Ivo benötigte nur zehn Minuten länger und brachte den rechten Flügel mit dem 355. Schuss zu Fall.

Geschossen wurde auf der vereinseigenen Schießanlage mit dem Kleinkalibergewehr auf eine Entfernung von 25 Metern im Anschlag stehend freihändig.

von Alfons Wieber

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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