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Genuss für die Ohren und den Gaumen

Brücker Mühle Genuss für die Ohren und den Gaumen

Am Wochenende stand die Brücker Mühle komplett im Zeichen der Genusstage. Der Samstag gehörte den Freunden musikalischer Glanzlichter, dank des Auftritts von Asta und Lisa.

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Asta und Lisa unterhielten ihr Publikum in der Brücker Mühle mit ihren gefühlvollen Liedern. Foto: Alfons Wieber

Amöneburg. Von einem hochklassigen kulturellen Angebot, das mit kulinarischen Genüssen gepaart und in das stilvolle historische Ambiente der Brücker Mühle eingebettet war, ließen sich zahlreiche Besucher am Wochenende verwöhnen.

Zu „Genusstagen“ hatten die Vereinsmitglieder des Brücker Vereins den Samstag und Sonntag erklärt, um in dieser Zeit in der Mühle alle Sinne anzusprechen. Das Wochenende war von den Vereinsmitgliedern unter Mithilfe von Werner Eismann außerhalb des geplanten Jahresprogramms kurzfristig organisiert worden.

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt die Brücker Mühle als Begegnungsstätte und kulturellen Veranstaltungsort immer mehr mit Leben zu erfüllen und wollen dabei gleichzeitig auch weniger bekannten einheimischen und auswärtigen Künstlern eine Plattform bieten“, begrüßte Vereinsvorsitzender Reiner Nau am Samstagabend die rund 100 Gäste. Er zeigte sich hocherfreut über die ausgesprochen gute Resonanz im restlos gefüllten Pumpenraum der Mühle, in welchem die letzten Besucher mit Stehplätzen vorliebnehmen mussten. Im Mittelpunkt des Abends standen aber Asta und Lisa, zwei junge Sängerinnen, die mit ihren emotional und gefühlvoll vorgetragenen Liedern die Besucher von Beginn ihres rund einstündigen Programms an zu begeistern wussten. Beide hatten eine weite Anreise hinter sich gebracht. Asta stammt von den Färöer Inseln, die im Nordatlantik auf halber Strecke zwischen Norwegen und Island liegen. Lisa kommt aus Marburg und hat den Sommer auf den Färöern verbracht.

Kennengelernt hatten sie sich während ihres Studiums in Karlsruhe. Die beiden außergewöhnlich schönen Stimmen aus verschiedenen Kulturen sind seit längerer Zeit bereits fest in der Musikszene der Färöer Inseln etabliert und sangen auch in Amöneburg in verschiedenen Sprachen.

Dass die Veranstalter mit dem Engagement der beiden Sängerinnen einen Glücksgriff getan hatten, bewies neben dem heftigen Applaus zwischen den Musikstücken eine kaum enden wollende Schlussovation, welche die beiden Sängerinnen auch zu gleich zwei Zugaben animierte.

Am Sonntag erfreuten dann einheimische Erzeuger mit alten Gemüse- und Kartoffelsorten, feinen schmackhaften Pilzen, Obstbränden, verschiedensten Kuh, Ziegen- und Schafkäsen, Kräutern und Tees, sortenreinem Honig, Holzofenbrot, Wurstspezialitäten vom Vogelsberg und aus der Schwalm, Milchprodukten, Bier aus der Rhön und dem Vogelsberg, Getreide und Mehl und natürlich die kaltgepressten, in der Brücker Mühle selbst produzierten Öle, die zum Verkosten und Probieren bereitstanden.

Darüber hinaus erkundeten Besucher auch die alte Mühle mit ihrer immer noch funktionsfähigen bewundernswerten Mechanik.

Der Kirchhainer Arbeitskreis dörfliche Kultur rundete die Genusstage passend zum Thema mit seinen reich illustrierten Schaubüchern und Ausstellungstafeln, die im Mühleninneren aufgestellt und aufgehängt waren, ab.

von Alfons Wieber

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