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Gemeinsamer Projekttag mit besonderem Effekt

Schule und Kita Gemeinsamer Projekttag mit besonderem Effekt

Beobachten, ausprobieren, verstehen: Rund 80 Vorschüler und Schüler aus fünf verschiedenen Einrichtungen suchten beim Projekttag zum Thema "Luft" wissbegierig nach Informationen.

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Marie (linkes Bild, von links), Alisa, Toni, Daniel und Luca lassen mit Hilfe von Luft eine Rakete starten. Melina versucht sich am Auspusten einer Kerze.Fotos: Waldhüter

Mardorf. Luft lässt sich nicht anfassen oder festhalten. Dennoch ist sie überall. Aber: Wozu dient Luft eigentlich? Und kann man einen Luftballon, der in einer Flasche steckt, eigentlich aufblasen? Diesen und weiteren Fragen widmeten sich die Erstklässler der St.-Martin-Schule Mardorf, der Grundschule Schweinsberg mit ihren Lehrern und die Vorschulkinder aus den Kindertagesstätten Mardorf, Roßdorf und Schweinsberg mit ihren Erzieherinnen. Zahlreiche Eltern unterstützten die Aktion.

An zehn Versuchsstationen konnten sich die Kinder auf unterschiedlichste Weise dem Thema „Luft“ nähern. Ziel der gemeinsamen Aktion ist die Vertiefung und Festigung der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Schule, wie Lehrer Claus Niemeyer von der St.-Martin-Schule erläuterte. Als Klassenlehrer der ersten Klasse hatte er die Gesamtleitung des Projekttages inne. So könne auch das Kennenlernen der Einrichtung und der Kinder untereinander vertieft werden, betonte er und ergänzte zum Lerneffekt: „Das handelnde Tun prägt sich ganz besonders im Langzeitgedächtnis der Kinder ein.“ Der Lerneffekt sei dann am größten, wenn man selbst etwas ausprobieren könne, betonte er.

Für Marie, Alisa, Toni, Daniel und Luca trifft das auf jeden Fall zu. Immer wieder pressen sie eine Plastikflasche zusammen und brachten dadurch ihre „Strohhalm-Rakete“ zum Starten. Keine Chance hatte dagegen der siebenjährige Jan eine Station weiter. Vergeblich versuchte er, einen Luftballon in ­einer Plastikflasche aufzublasen.

An der nächsten Station bekamen es die Kinder mit „Zauberwasser“ zu tun. Dort erfuhren sie, dass der Luftdruck um ein vielfaches höher ist, als das Gewicht des Wassers in einem vollen Glas - was sie anhand eines Experimentes auch bewiesen.

An der Station „Taucherglocke“lernten die Kinder, dass scheinbar leere Gefäße dennoch Luft enthalten und daher Wasser nicht eindringen kann.

In dieser Form fand der Projekttag bereits zum zweiten Mal statt. Im vergangen Jahr drehte sich alles um das Thema „Wasser“. „Nach den Erfahrungen im letzten Jahr haben wir in diesem Jahr noch mehr Eltern eingebunden“, berichtete Schulleiterin Elisabeth Schäfer.

Weiter vertieft wird die Kooperation zwischen den einzelnen Einrichtungen mit weiteren Veranstaltungen, die im Laufe des Schuljahres stattfinden: zum Beispiel einem „Mathetag“, ein Basteltag und ein gemeinsam verbrachter Schulvormittag.

von Karin Waldhüter

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