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Gemeinde übernimmt Kosten

Brückensanierung Gemeinde übernimmt Kosten

Die Brücke über den Mühlgraben in Langendorf ist seit Langem gesperrt. Doch inzwischen ist geklärt, dass die Gemeinde für die Sanierung gradestehen wird.

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Breite Gitter sperren die Durchfahrt über die Brücke über den Mühlgraben im Wohrataler Ortsteil Langendorf. Archivfoto

Quelle: Rinde

Langendorf. Wem gehört die kleine Brücke und wer muss für die Sanierung haften? Die Frage hatte den Gemeindevorstand seit dem vergangenen Jahr beschäftigt. Sogar eine Einschätzung des Städte- und Gemeindebundes war nötig, so komplex schienen die Eigentumsverhältnisse zu sein (die OP berichtete). Der Gemeindevorstand hat sich inzwischen festgelegt, die Brücke ist von öffentlicher Bedeutung.

Ein Grund: Diese kleine Brücke ist Teil eines ausgebauten Feldweges, der als parallele Zufahrt zum Neubaugebiet „In den Berggärten“ dient. Im Fall der Fälle wäre er auch Zufahrtsmöglichkeit für Rettungsdienst und Feuerwehr.

Platte ist in schlechtem Zustand

Und deshalb wird die Gemeinde die Brückensanierung übernehmen, so zeitnahe wie möglich. Derzeit ist die Brücke weiterhin für Fußgänger wie Fahrzeuge gesperrt, Gitter versperren die Durchfahrt. Grund ist die von einem Sachverständigen festgestellte Einsturzgefahr.

Eine neuerliche Untersuchung hat ergeben, dass die Widerlager, auf denen die Brückenplatte ruht, wohl noch zu retten sind. Allerdings ist die Platte an sich in einem sehr schlechten Zustand. Eine Kalkulation geht von Sanierungskosten von rund 20000 Euro aus.

Der Gemeindevorstand hat sich in seiner jüngsten Sitzung erneut mit der Langendorfer Brücke befasst. Dort stellte der Planer seine Überlegungen vor. Der Bauhof der Gemeinde wird nun noch einen Probeschurf an den Widerlagern der Brücke vornehmen. „Wir wollen sicherstellen, dass sie wirklich noch in Ordnung sind. Nicht, dass wir die Platte umsonst sanieren“, sagt Bürgermeister Peter Hartmann im Gespräch mit der OP. Geld kommt aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (diese Zeitung berichtete).

Jetzt folgt noch ein Angebot über die Planungskosten. Danach soll es bereits an die Ausschreibung gehen.

von Michael Rinde

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