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Gemeinde lässt nachrechnen

Klimawandel Gemeinde lässt nachrechnen

Ein Fachbüro soll aller Voraussicht nach für die Gemeinde Wohratal ermitteln, wie unwetterfest unter anderem das Kanalnetz aber auch die Überlaufbecken sind.

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Das Archivfoto zeigt eine nach einem Unwetter überflutete Straße. Solchen Situationen will Wohratal vorbeugen.

Quelle: Grundmann

Wohratal. Dieser Beschluss könnte die kleinste Gemeinde des Kreises je nach weiterer Entwicklung Geld kosten. In seiner jüngsten Sitzung beschloss das Gemeindeparlament einstimmig, dass die Geländeprofile in Wohratal auf mögliche Überflutungsgefahren hin überprüft werden sollen.

Diesen besonderen Prüfantrag hatte die Zählgemeinschaft aus Offener Liste Wohratal (OLW) und CDU eingebracht. In der kurzen Aussprache wurde klar, dass dabei nicht nur das Gelände etwa auf mögliche Sturzbäche bei Unwettern betrachtet werden sollte, sondern auch die Aufnahmefähigkeit des Kanalnetzes. Die Gemeinde ist bisher gut davongekommen, was Unwetterereignisse angeht. Es sei jedoch Pflicht der Gemeinde zu handeln, bevor sie ein solches Ereignis träfe. Der Zählgemeinschaft gehe es mit diesem Antrag um Vorbeugung.

Es geht um hydraulische Überrechnung

„Im Prinzip geht es hier um eine hydraulische Überrechnung“, erläuterte Willi Schollmeier (SPD) fachlich. Widerspruch gab es gegen diesen Antrag nicht, er wurde einstimmig angenommen. Im nächsten Doppelhaushaltsentwurf des Gemeindevorstands für die Jahre 2017 und 2018 wird jetzt Geld für diese Überprüfungen bereitgestellt. Sollte sich zeigen, dass beispielsweise das Kanalnetz nicht an allen Stellen „unwetterfest“ wäre, so müsste die Gemeinde investieren.

Außerdem beschloss das Gemeindeparlament eine weitere Prüfung auf Antrag der OLW. Die Gemeindeverwaltung wird ermitteln, ob sich auf dem Gelände der Kläranlage Halsdorf eine Photovoltaikanlage betreiben lässt.

Damit könnte die Kläranlage zumindest teilweise mit Sonnenenergie betrieben werden. Immer vorausgesetzt, die technischen Voraussetzungen dafür liegen vor. Offen ist etwa, ob der vorhandene Platz auf dem Kläranlagengelände ausreichen dürfte.

von Michael Rinde

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