Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Geld hilft bei Renovierung

Spende Geld hilft bei Renovierung

Vor vier Jahrzehnten hatte Erzieherin Anita Braun die Vorschule Ernsthausen mit aufgebaut. Nun wurde die 66-Jährige in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Voriger Artikel
Fördertopf bleibt dicht
Nächster Artikel
Bei der Betreuung hapert es am meisten

Konrad Weisheit von der Jagdgenossenschaft übergab die Spende an Jörg Hoffmann von der Vorschule. Foto: Jonas Hielscher

Ernsthausen. Im vergangenen Jahr feierte die Vorschule Ernsthausen ihr vierzigjähriges Bestehen. In der gleichen Zeit hat der Vorstand des Fördervereins der Vorschule, der seit elf Jahren besteht, komplett gewechselt. Nach diesem Umbruch müssen sich jetzt insbesondere die Kinder an eine weitere Umstellung gewöhnen: Erzieherin Braun hat die pädagogisch besondere Einrichtung vor fast einem halben Jahrhundert mit aufgebaut. Sie war bis diesen Sommer ununterbrochen für das Wohl der Kinder in der Vorschule tätig. Mit Blumen, Fotoalbum, Präsent, Gedichten und Liedern wurde sie in den, wie Vorstandsmitglied Kathrin Schick erklärte, wohlverdienten Ruhestand geschickt.

Zwar ohne Abschiedsblumen, aber ebenfalls mit Präsenten geehrt wurde Katharina Göbler. Sie ist genau wie Braun seit den ersten Tagen der Vorschule als Erzieherin im Team tätig.

An der Schule gibt es insgesamt vier Erzieherinnen. Wie der Vorstandsvorsitzende Jörg Hoffmann berichtet, ist eine Nachfolgerin schon gefunden. Einen Namen möchte er nicht nennen, aber sie wird wohl rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahres in Ernsthausen anfangen. Die Eltern seien bei allen wichtigen Entscheidungen und auch bei der Vorbereitung von Veranstaltungen, wie dem Sommerfest, eingebunden.

Derzeit besuchen 20 von 26 möglichen Kindern die Vorschule. Sie alle sind zwischen zweieinhalb und sechs Jahren alt. Die zwei Gruppen sind nach Alter unterteilt, wobei in der Gruppe der Älteren auch schon schulähnlicher Unterricht stattfindet. Betreut werden die kleinen und großen Kinder von 7.30 bis 13 Uhr. Wie Hoffmann erklärt, soll das Angebot irgendwann um eine Ganztags-Betreuung erweitert werden. Um die Kinder vor Ort zu fördern hat sich auch die Jagdgenossenschaft etwas Besonderes überlegt: Konrad Weisheit, der Vorsitzende der Genossenschaft, übergab dem Vorstand des Fördervereins einen Scheck über 1500 Euro.

Weisheit erklärte, dass sich der Vorstand der Jagdgenossenschaft bei der Umsetzung dieser Spendenidee einig gewesen sei. Hoffmann wiederum weiß auch schon, wo das Geld verwendet werden kann: Der Spielplatz soll erneuert und die Räume der Vorschule im Storchennest neu gestaltet werden.

von Jonas Hielscher

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr