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Geld aus Wiesbaden hilft

Kunstrasenplatz Geld aus Wiesbaden hilft

Der Traum Neustädter Sportler wird wahr. Aus dem kaum noch nutzbaren Hartplatz „Ochsenwiese“ wird dank Fördergeld noch in diesem Jahr ein Kunstrasenplatz.

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Bürgermeister Thomas Groll (von links) und VfL-Vorsitzender Wolfram Ellenberg nahmen von Staatssekretär Werner Koch den Förderbescheid für den Platz entgegen. Foto: Klaus Böttcher

Neustadt. Werner Koch, Staatssekretär im Minister des Inneren und für Sport, übergab im Feuerwehrgerätehaus nicht nur ein Fahrzeug an die Feuerwehr (die OP berichtete), sondern hatte auch einen Förderbescheid in Höhe von 300000 Euro für den Bau eines Kunstrasenplatzes mitgebracht. Der Hartplatz „Ochsenwiese“ ist über 30 Jahre alt und für Training oder Spiele nicht mehr geeignet, deshalb ist eine Änderung dringend notwendig. Die Stadt hat den Sportplatz an den VfL verpachtet, der als Bauherr auftritt. Neben Eigenmitteln und Eigenleistungen des Vereins sowie Spenden wird das Vorhaben finanziell auch vom Landkreis und der Stadt gefördert.

Die Gesamtkosten für den Kunstrasenplatz belaufen sich auf 660000 Euro. Das Land beteiligt sich mit den erwähnten 300 000 Euro, die der Staatssekretär Koch überbrachte. Landrätin Kirsten Fründt hat für den Kreis Unterstützung in Höhe von 66 000 Euro zugesagt. Der Anteil der Stadt Neustadt beläuft sich auf 75000 Euro. Wolfram Ellenberg, Vorsitzender des VfL Neustadt, würdigte den aus Vereinssicht hohen Einsatz von Bürgermeister Thomas Groll in Wiesbaden. Ohne diesen wäre es wohl nicht möglich gewesen, den langgehegten Wunsch des Vereins zu erfüllen. Ellenberg teilte mit, dass er in diesem Jahr noch als Vorsitzender aufhören werde. Es habe schon Kontakte und Gespräche mit anderen Sportvereinen zur Nutzung des Platzes gegeben. „Wir können die Jugendarbeit intensivieren“, freute sich Ellenberg. Nach seinen Vorstellungen soll der Platz schon in diesem Jahr eingeweiht werden. Der VfL-Vorsitzende kündigte an, dass der Verein Flüchtlinge in die Sportangebote miteinbeziehen wolle.

Platz dient Integrationsarbeit

Staatssekretär Koch begrüßte die Bereitschaft von Verein und Stadt, den Kunstrasenplatz in die örtliche Integrationsarbeit für Flüchtlinge miteinbeziehen zu wollen. Der neue Platz sei attraktiv und fördere eventuell auch den Mitgliederzuwachs des Vereins. „Wir wollen, dass die Menschen Sport treiben, dazu benötigt man Anlagen“, verdeutlichte der Staatssekretär.

Koch würdigte die Arbeit von Verein und Feuerwehr. Er hob aber auch das Engagement des Bürgermeisters hervor. „Unterstützung ist nicht wie Butter, sondern bedeutet viel Arbeit“, sagte er. Dazu habe er viele Kontakte mit dem Bürgermeister gehabt.

Groll selbst erklärte: „Heute ist ein guter Tag für Neustadt. Jetzt geht es ans Werk.“ Er sagte die beratende Unterstützung des städtischen Bauamtes zu und hofft zugleich auf weitere Spenden für den Bau des Kunstrasenplatzes.

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