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Gefahrenstelle verschwindet bald

Eisenbahn-Viadukt Gefahrenstelle verschwindet bald

Die Querungshilfe auf dem Steinweg an der Stadtseite des EisenbahnViadukts soll stadteinwärts verlegt werden. Das ist das Ergebnis eines Ortstermins von Polizei, Straßenverkehrsbehörde und Stadt.

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Erst von diesem Standpunkt aus ist die in Richtung Innenstadt führende Viadukt-Röhre vollständig einsehbar. Der direkt am Bahndamm aus dem Feld einmündende Rad- und Fußweg soll hier über den Steinweg geführt werden.

Quelle: Matthias Mayer

Kirchhain. Benjamin Beule vom Fachbereich 3 der Stadtverwaltung informierte die Mitglieder des Kirchhainer Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr über das Ergebnis des Ortstermins. Dieser war anberaumt worden, weil sich die direkt auf der Innenstadt-Seite des Eisenbahn-Viadukts angelegte Querungshilfe zwischen dem Rad- und Fußweg Kohlegässchen und dem auf der anderen Seite direkt am Viadukt auf dem Steinweg einmündenden Rad- und Fußweg als Gefahrenquelle erwiesen hat.

Der Grund: Die stadteinwärts fahrenden Verkehrsteilnehmer sind für Radler und Fußgänger, die den Steinweg überqueren, vom Straßenrad erst im letzten Moment zu erkennen, weil die Straße in der Bahn-Unterführung einen Rechtsknick hat.

Verschiedene Lösungsvarianten wurden erörtert

„Wer aus Richtung Feld kommt, hat keine Sicht in die Tunnelröhre“, verdeutlichte Benjamin Beule das Problem. An Ort und Stelle seien verschiedene Varianten zur Lösung des Problems erörtert worden. Die einfachste Variante, das Problem mit Hilfe von Verkehrsspiegeln zu lösen, sei verworfen worden, weil diese im Winter zufrören und zudem wegen der großen Wölbung ein verzerrtes Bild böten.

Die von den Fachleuten favorisierte Lösung sehe eine Verlegung der Querungshilfe um mindestens 20 Meter stadteinwärts vor. Aus Richtung Feld solle der Rad- und Fußweg durch eine Hochbord-Pflasterung mindestens zwei Meter weit in die dann verengte Fahrbahn hineinreichen. Von dort aus seien Fußgänger und Radler für Autofahrer zu sehen und umgekehrt.

Bürgermeister will Gelder bereitstellen

Für eine Beseitigung dieser Gefahrenstelle werden Gelder bereitstehen. Das erklärte Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos). Für den Ausbau des Radweges stünden 46000 Euro im Haushalt bereit. Der Bewilligungsbescheid für eine Förderung des Projekts liege vor. Die Detailplanung erwarte er für April, sagte der Bürgermeister, der für die Umsetzung des Projekts einen Zeitraum von eineinhalb Jahren veranschlagte.

Reiner Nau, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, warb dafür, die neue Querungshilfe über den Steinweg mit einer Straßenbeleuchtung auszustatten.

Wenn dort Strom für Straßenbeleuchtung liege, könne man auch beheizbare Verkehrsspiegel anbringen, warb der Stadtverordnete Harald Kraft (SPD) für eine günstigere Variante zur Lösung des Problems.

von Matthias Mayer

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