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Gebrauchte Marken helfen Behinderten

Sammelaktion Gebrauchte Marken helfen Behinderten

In direkter Nähe zur Kirche St. Blasius und St. Elisabeth in Niederklein hängt seit wenigen Tagen ein besonderer Briefkasten: Dort können jetzt benutzte Briefmarken eingeworfen werden.

Niederklein. Die Briefmarken gelangen anschließend in die Behindertenwerkstatt nach Hephata, werden dort nach bestimmten Kriterien sortiert, von ihrem Untergrund gelöst und so hergerichtet, dass sie später Sammlern und Interessierten angeboten werden können.

„Wir wollen Projekte unterstützen, die näher an uns dran sind“, unterstreicht Christoph Grimmel vom Leitungsteam der Niederkleiner Kolpingfamilie und erinnert an eine Kooperation mit der „Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder“. „Briefmarken, die zu Hause liegen können einfach großzügig ausgeschnitten werden und in den Briefkasten geworfen werden“, beschreibt Grimmel,

Unterstützt wird das Projekt durch den Verein „Aktion für behinderte Menschen in Oberhessen“ - eine Organisation, die von Bürgern in Zivil und Uniform getragen wird. Vorsitzender der Organisation ist Bürgermeister Christian Somogyi. „Wir wollen helfen, dass die Menschen in Hephata regelmäßig Arbeit und einen geregelten Arbeitsablauf haben“, betont er. Briefmarken könnten auch in der Stadtverwaltung Stadtallendorf abgegeben werden.

Eine spezielle Briefmarkengruppe werde sich in Hephata dann um die Marken kümmern, versichert Markus Kläs, Produktmanager der Hephata-Werkstätten. Der Verkauf der Briefmarken hilft mit den Arbeitslohn der Beschäftigten zu finanzieren.

von Karin Waldhüter

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