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Ganz wichtig: Was verdiene ich?

Alfred-Wegener-Schule Ganz wichtig: Was verdiene ich?

Eine gute schulische Bildung ist ein Stück Freiheit und deshalb extrem wichtig. Aber was fange ich nach der Schulzeit damit an? Erste Antworten auf diese Frage gab es in der Alfred-Wegener-Schule.

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Welcher Beruf passt zu mir? Schülerinnen und Schüler der Alfred-Wegener-Schule holten sich aus erster Hand Antworten auf diese Frage.

Quelle: Matthias Mayer

Kirchhain. Berufsorientierung spielt im Gymnasialzweig der Schule eine große Rolle. Betriebs- und Sozialpraktika sind für die Jahrgangsstufen neun und zehn obligatorisch.

Bewerbungstraining und berufsorientierte Unterrichtseinheiten mit Berufsfindungstests, Vorbereitung auf Einstellungstests und Besuche im Berufsbildungszentrum und bei der Bundesagentur für Arbeit gehören zum Lehrplan. Ein wichtiger Baustein ist die Informationsveranstaltung zur Berufsorientierung, die die Schule traditionell im Mai für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe elf anbietet.

In diesem Jahr war der Andrang besonders groß. 80 Schülerinnen und Schüler drängten sich in der stuhlkreisartig möblierten Aula, um aus erster Hand Wichtiges über verschiedene Berufsfelder zu erfahren. „In der Jahrgangsstufe elf kommen die letzten G-9- und die ersten G-8-Schüler zusammen, die wir gemeinsam zum Abitur führen“, erklärte Hartmut Huber, der zuständige Fachbereichsleiter der Schule, den großen Andrang.

Die Gesprächspartner der Schüler hatte wieder der Rotary-Club Alsfeld, Kooperationspartner der Schule, in Person des im Club für den Berufsdienst zuständigen Arztes Dr. Martin Heinzl vermittelt, und zwar nach Anforderung aus dem Jahrgang.

In diesem Jahr waren Polizisten, Journalisten, Apotheker, Psychologen, Maschinenbauer, Architekten, Ärzte, Zahnärzte, Pädagogen, Sozialpädagogen, Bankkaufleute, Steuerberater, Chemiker, Juristen und Lehrer als Gesprächspartner gefragt – und vorhanden.

Dabei wiederholten sich die Fragen der Schüler in schöner Regelmäßigkeit: Wie lange dauert die Ausbildung? Brauche ich für diesen Beruf ein Studium? Wie gut sind die Chancen, nach der Ausbildung in dem Beruf einen Arbeitsplatz zu bekommen? Wie bekomme ich einen Ausbildungsplatz? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Welche Fähigkeiten muss ich mitbringen? Welche Wissensgebiete sind besonders wichtig?

Eins zeigte sich bei den vielen Fragerunden ganz deutlich: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von morgen haben heute schon den Blick für das Wesentliche: Die Frage, „was kann ich in diesem Beruf verdienen?“ fehlte nie.

von Matthias Mayer

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