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Gäste sollen hinter die Schale des Festes schauen

Adventsfeier Gäste sollen hinter die Schale des Festes schauen

Die Adventsfeier der Arbeiterwohlfahrt erfreut sich großer Beliebtheit. Rund 200 Besucher ließen sich mit einer Andacht, Musik, Gesang und Unterhaltung weihnachtlich einstimmen.

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Der Seniorentanzkreis zeigte bei der Adventsfeier der Stadtallendorfer Arbeiterwohlfahrt sein Können.Foto: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Mit dem bekannten Lied „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“ startete die Adventsfeier in der Stadthalle stimmungsvoll und musikalisch. Auf den weihnachtlich dekorierten Tischen lagen die Liedtexte zum Mitsingen bereit und Klaviermusik von Stephan Janka erfüllte den Raum.

„Ich bin überrascht, weil so viele Mitglieder und Freunde der Arbeiterwohlfahrt gekommen sind“, freute sich Helmut Heyn, der langjährige Vorsitzende des Awo-Ortsvereins.

Als Symbol für die Weihnachtszeit hatte Pfarrer Michael Fenner eine Walnuss mitgebracht, die vergoldet oft auch am Weihnachtsbaum zu finden sei. Für viele sei Weihnachten all das was glänze und glitzere, erklärte er in einer kurzen Andacht. Doch all das sei bestenfalls nur Schale: „Geben sie sich nicht mit der Schale zufrieden, versuchen sie, bis in den Kern vorzudringen.“

Advent heiße bei der Awo, sich vorzubereiten auf die schönste Zeit im Jahr und für den anderen da zu sein, erklärte Heyn. „Advent heißt auch, die Lichter als Zeichen der Hoffnung und des Friedens anzuzünden, sich Kranken, Pflegebedürftigen und Behinderten zuzuwenden.“

Nach einem Ausblick auf das kommende Jahr und die Mehrtagesfahrt im Mai ins Tulpenparadies nach Holland und der Bitte um eine angemessene Redezeit, reichte der Vorsitzende das Mikrofon für Grußworte weiter. Die Ehrengäste lobten die ehrenamtlichen Mitglieder und die Hauptberuflichen für ihr Engagement und überreichten Spendenschecks.

„Ich bin stolz hier Mitglied zu sein“, betonte Bürgermeister Christian Somogyi ebenfalls mit Blick auf das große Engagement. Er erinnerte an die Eröffnung des Flüchtlingsnotcamps und die Errichtung der Erstaufnahmeeinrichtung in der Hessenkaserne, die mittlerweile geschlossen ist: „All das haben wir auch durch sehr viel Ehrenamt hervorragend gelöst.“

Als eine Bereicherung für die Stadt bezeichnete der Bürgermeister den Bau des neuen Edeka-Marktes und die Renovierung des Hallenbades, das wohl im ersten Quartal des neuen Jahres eröffnet werde. Als Fortschritt für die Stadt und ein Meilenstein, der weitere Ärzte nach Stadtallendorf holen werde, bezeichnete Somogyi die Aufstellung eines Magnetresonanz­tomographen (MRT) und Computertomographen (CT). Der DRK-Kreisverband Marburg-Gießen plane zudem, ein Zentrum in Stadtallendorf zu eröffnen, stellte er heraus.

„Sie sind das Fundament einer guten Vereinsarbeit“, sagte Hedwig Clasani, Einrichtungsleiterin des Awo-Altenzentrums, in Richtung der Ehrenamtlichen.

Bevor sich die Gäste an einem großen Kuchenbüfett bedienten, unterhielt der Seniorentanzkreis unter der Leitung von Bernade Kroll und die achtköpfige Gitarrengruppe der Evangelischen Sing- und Musikschule unter der Leitung von Andreas Kraus. Mit gemeinsam gesungenen Adventsliedern, einem erfrischenden Beitrag des Kinderchors Erksdorf (Leitung: Jessica Harris) sowie weiteren Auftritten des Seniorentanzkreises und der Gitarrengruppe klang der weihnachtliche Nachmittag aus.

von Karin Waldhüter

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