Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Funke springt auf Zuhörer über

Konzert Funke springt auf Zuhörer über

Fünf Frauen und ein Mann verzauberten mit ihrer Musik ein kleines Publikum im historischen Rathaus. Das Frauenvokalquintett "Take Five" gastierte zum zweiten Mal in Neustadt.

Voriger Artikel
A 49 wird zum Jahrhundertprojekt
Nächster Artikel
Schuften bis zum letzten Stein

„Take Five“ setzt sich zusammen aus (von links) Gaby Dinglinger, Kerstin Heinisch, Hilde Miller-Zimmer, Silvia Klösel und Katharina Heid.

Quelle: Foto: Klaus Böttcher

Neustadt. Nicht mal 50 Zuhörer waren in das historische Rathaus gekommen, um dem Vokalquintett aus der Rhön zu lauschen. „Man könnte fast von einem Kammerkonzert sprechen“, meinte Bürgermeister Thomas Groll zu der Besucherzahl während seiner Begrüßung. Nach dem großen Erfolg vor zwei Jahren hatten die Organisatoren zum zweiten Mal „Take Five“ verpflichtet.

Die Besucher, die gekommen waren, freuten sich über den vielseitigen Gesang von Gaby Dinglinger, Kerstin Heinisch, Hilde Miller-Zimmer, Silvia Klösel und Katharina Heid. Für die Begleitung am Klavier sorgte Wolfgang Klösel, der den Neustädtern auch bekennt ist von dem Auftritt mit seiner Frau Silvia als „Edgar und Irmi“. Gefühlvoll bis stürmisch bearbeitete er die Tasten des Klaviers, und hier und da sang er zusammen mit den Frauen.

Schwermütige Lieder und schwungvolle Beiträge

Bei den Akteuren merkten die Besucher ziemlich bald, mit wie viel Freude und Enthusiasmus sie sangen, beziehungsweise spielten, so dass der Funke sehr schnell übersprang.

Sonja Stark, die Organisatorin der Stadtverwaltung, drückte es am Ende so aus. „Sie haben uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.“

Die Lieder des Programms „Good Vibrations“ waren so vielseitig wie die mehrstimmig singenden Künstlerinnen selbst. Das Repertoire reichte von schwermütigen Liedern bis zu schwungvollen fröhlichen Beiträgen. Die Bandbreite umfasste Jazz, Swing oder Bebop ebenso wie Lieder aus Musicals oder gar Opern. Neben einigen weniger bekannten Titeln gehörten zu der Auswahl auch regelrechte Ohrwürmer wie „Mr. Sandman“, „California Drea-ming“ oder „My Way“. Riesenbeifall sorgte am Ende dafür, dass mehrere Zugaben gesungen wurden.

von Klaus Böttcher

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr