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Frischer Kuchen, Musik und Tanz

Heidelbeertanz in Rauschenberg Frischer Kuchen, Musik und Tanz

Der Heidelbeerkuchen schmeckte, und die Besucher machten sich am Sonntagnachmittag zu Hunderten auf den Weg den Rauschenberger Schlossberg hinauf.

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Hinter der Theke warteten die TSV-Mitglieder Karin Badouin (von links), Elisabeth Kreyling, Knut Günther, Andrea Kreyling und Brigitte Laucht mit Kaffee und Heidelbeerkuchen auf die Gäste.

Quelle: Karin Waldhüter

Rauschenberg. Das beliebte Heidelbeerfest hat sich weit über Rauschenbergs Grenzen längst einen Namen gemacht. Hunderte Besucher feierten gutgelaunt am Wochenende beim traditionellen Rauschenberger Heidelbeertanz. Zum elften Mal in Folge hatte der TSV Rauschenberg das Fest organisiert. Vereinsmitglieder und Helfer tischten am Sonntagnachmittag mit 27 riesigen Kuchenblechen und insgesamt rund 900 Stück leckeren Heidelbeerkuchens ordentlich auf. Nach den immensen Vorbereitungen der vorangegangenen Tage galt es am Samstag die letzten Vorbereitungen zu treffen, wie Gläser spülen, Tische abwischen und die letzten Lichterketten aufzuhängen, berichtet Kassierer Horst Siegert.

Tanz bis in die frühen Morgenstunden

Bis in die frühen Morgenstunden hinein hatten laut Veranstalter rund 600 Besucher am Samstagabend mit der Partyband „Moskitos“ getanzt und gefeiert. Die Gastgeber hatten allein am Samstag zwischen 40 und 50 Helfer im Einsatz. Bei strahlendem Sonnenschein begann der zweite Tag des Traditionsfestes mit einem ausgesprochen gut besuchten Gottesdienst, gestaltet von Pfarrerin Katrin Wittich-Jung und Pfarrer Martin Jung. Musikalisch begleitet wurde der Nachmittag vom Schwabendorfer Posaunenchor. Begonnen hatte der Sonntag, für die ersten zehn der insgesamt 30 an diesem Tag eingeteilten Helfer, bereits um 8 Uhr in der Frühe mit dem Einsammeln des Mülls den steilen Schlossberg hinauf. Gegen 14 Uhr begann der Verkauf des beliebten Heidelbeerkuchens. Schnell bildete sich eine lange Schlange vor dem Verkaufsstand.

Stadtjugendpflege sorgte für Spielangebote

Susanne Schmidt-Stadler aus Ginseldorf war gemeinsam mit ihrem Sohn und einer Freundin hinauf zum Schlossberg geradelt. „Wir sind extra heute hierhergekommen, weil wir gehört haben, dass der Heidelbeerkuchen so gut schmecken soll“, erzählt Schmidt-Stadler. Geschmeckt hat es ihr dann auch. Genauso wie Taute Vornam und ihrem Mann Dieter, die aus Warzenberg zum ersten Mal nach Rauschenberg gekommen sind. Ihnen gefällt die „urige historische Atmosphäre mitten in der Natur“. Die Steigung zu bewältigen hat ihnen nichts ausgemacht. Das sei machbar gewesen, erzählt das Ehepaar lachend.

Zum ersten Mal hatte die Stadtjugendpflege in diesem Jahr ein Spieleangebot vorbereitet. Im Schatten der Schlossruine bastelten die jüngeren Besucher eine Blume oder absolvierten verschiedene Spielstationen. Auch wenn die Vorbereitungen und die Umsetzung des Festes alljährlich enorm sind, geht es dem Veranstalter nicht um den Gewinn. „Das Fest ist eine traditionelle Veranstaltung, die es schon an die sechzig Jahre gibt. Gebe es das Fest nicht, würde ein Stück Rauschenberger Kultur wegbrechen“, sagt Horst Siegert zufrieden mit dem Festverlauf. Zum Ausklang des Festes spielte dann der „B3 Express“ mit seinem breiten Repertoire.

von Karin Waldhüter

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