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Frauen verbacken 200 Kilo Mehl

Backhausfest Frauen verbacken 200 Kilo Mehl

Herrlich duftete es aus dem Mengsberger Backhaus, als Ellen Staufenberg, Sprecherin des Frauenstammtischs, die mittlerweile 21. Auflage des Backhausfestes eröffnete.

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Karin Stern (rechts) und Sabine Malkus kamen kaum hinterher beim Versorgen der Gäste mit frischen Kuchenleckereien.

Quelle: Alfons Wieber

Mengsberg. Bereits zum vierten Mal hatten die zwölf Mitglieder des Frauenstammtischs das Fest vorbereitet. „Das ist eine gewaltige Aufgabe für die Frauen. Dafür sind sie schon die ganze Woche im Einsatz“, freute sich Ortsvorsteher Karlheinz Kurz über die Veranstaltung, die ein weiterer Beitrag zur Förderung der Dorfgemeinschaft ist.

200 Gäste kamen zum Backhausfest in die extra gesperrte Straße „Am Pfarrgarten“, in der auf einer Freifläche hinter dem Backhaus zwei Zelte aufgebaut waren, um auch bei schlechter Witterung gerüstet zu sein. Bereits am Freitagvormittag hatten die Frauen den Brotteig angesetzt. Sie verarbeiteten rund 200 Kilo Roggen- und Weizenmehl mit Sauerteig und reichlich Wasser zu etwa 150 Broten.

Frisches Backhausbrot wieder besonders beliebt

„Damit der Teig richtig aufgeht und schön locker wird, braucht er genügend Zeit, um zu gehen“, erklärte Ellen Staufenberg, warum es gut ist, den fertig gekneteten Teig eine Nacht ruhen zu lassen. Am Samstagmorgen heizten die Frauen dann das Backhaus an, formten die Brotlaibe und buken sie bei rund 200 Grad.

Zwischenzeitlich galt es aber auch noch, die Kuchen vorzubereiten - und das waren gleich einige: Es gab Pflaumen- und Apfelkuchen, Zwiebel-, Apfel- und Kartoffelplatz, Schmandkuchen und Quarkkuchen. Daran hatten sich auch viele andere Mengsberger Frauen beteiligt. Sie hatten einen Großteil der Kuchen zu Hause vorbereitet und dann zum Backen ins Backhaus gebracht.

Besonders beliebt waren auch diesmal die „Schwälmer Platz“ und natürlich das frische Backhausbrot - belegt mit Wurst und Käse oder bestrichen mit frischem Griebenschmalz. Aber die Brote fanden auch im Ganzen reißenden Absatz. Dafür verantwortlich waren Susi Wagner und Kathrin Schorbach, die als Verkaufsstelle für Brot, Kaffee und andere Getränke eine der Garagen von Petra Fröhlichs angrenzendem Wohnhaus nutzten.

Sie hatte ebenso wie Werner Möller dem Stammtisch eine Garage zur Verfügung gestellt - in der zweiten gab es Wein.

von Alfons Wieber

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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