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Förderverein will das erste Einsatzfahrzeug restaurieren

Feuerwehr Förderverein will das erste Einsatzfahrzeug restaurieren

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Rauschenberg hat in Heinrich Klingelhöfer, Walter Schulz, Heinrich Veit und Reinhold Volland vier neue Ehrenmitglieder.

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Manfred Hampach (rechts), ernannte vier Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Rauschenberg zu Ehrenmitgliedern des Vereins.Foto: Jonas Hielscher

Rauschenberg. Vereinsvorsitzender Manfred Hampach gab nicht nur einen Rückblick auf das vergangene Jahr, sondern wagte auch einen Blick in die Zukunft: Das Projekt „Opel Blitz“ sei im Anlaufen, sagte er und erklärte, dass es sich bei diesem Fahrzeug um das erste motorisierte Fahrzeug der Feuerwehr Rauschenberg handele. Jahrzehnte lang habe es in einer Scheune ausharren müssen. Nun soll es restauriert werden.

Laut Kassierer Olaf Richter nahm der Förderverein der Feuerwehr bereits im vergangenen Jahr einen „hohen dreistelligen Betrag“ in die Hand und investierte ihn in den „Blitz“. In diesem Jahr solle die Arbeit fortgesetzt werden. Dabei richteten die Vereinsmitglieder Kritik an die Stadt, die sich nicht an der Finanzierung der Restaurierung beteiligen werde.

Ein weiteres prägendes Thema der Sitzung waren Ehrungen: Hampach ernannte vier Männer zu Ehrenmitgliedern - und befreite sie damit von der Beitragszahlung im Förderverein, denn Ehrenmitglieder müssen nichts zahlen.

Die neuen Ehrenmitglieder sind Heinrich Klingelhöfer, Walter Schulz, Heinrich Veit und Reinhold Volland, die jeweils ihren 60. Geburtstag gefeiert hatten. Als besonderes Geschenk überreichte der Vorstand DVDs mit historischem Filmmaterial aus vorangegangen Jahrzehnten.

Justus Seibert sollte für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt werden, war aber während der Versammlung nicht anwesend.

Zur Tagesordnung gehörte auch die Verlesung des Protokolls - ein Punkt, der diesmal etwas länger dauerte, da Schriftführer Thomas Würz fälschlicherweise zunächst das Protokoll der Sitzung des Jahres 2011 verlesen hatte und anschließend die Version des Jahres 2012 vortrug.

Wehrführer Marcus Weckesser berichtete von insgesamt 30 Einsätzen, wobei der Anteil der Brände im Vergleich zu den Vorjahren stark zugenommen habe. Fast jede Woche habe es Übungsdienste gegeben, die „Truppe“ sei also „sehr aktiv“ gewesen.

Laut Jugendfeuerwehrwart Paul Ludwig bestehe die Jugendfeuerwehr zurzeit aus 9 Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren.

Einige von ihnen gehören ebenso wie Mitglieder der Einsatzabteilung, der Alters- und Ehrenabteilung und des Spielmannszuges dem Verein an. Er zählt insgesamt 238 Mitglieder - allerdings sind Nachwuchsbrandschützer und die 51 Ehrenmitglieder von den Beitragszahlungen befreit.

Weitere Informationen über die Freiwillige Feuerwehr Rauschenberg gibt es bei den Mitgliedern sowie im Internet unter www.feuerwehr-rauschenberg.de

von Jonas Hielscher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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