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Flüchtlinge kommen nächste Woche

Ex-Kaserne wird Erstaufnahmeeinrichtung Flüchtlinge kommen nächste Woche

Rund 11 Millionen Euro investiert das Land Hessen in die neue Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Neustadt, etwa eine halbe Million Euro mehr als zunächst geplant.

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Regierungspräsident Lars Witteck erläutert an einem Plan die Aufteilung der Unterkünfte.

Quelle: Tobias Hirsch

Neustadt. Knapp 13 000 Flüchtlinge sind allein im ersten Quartal dieses Jahres in der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen angekommen, rund dreimal so viele, wie im ersten Quartal 2014. Die Unterbringungsmöglichkeiten in Gießen und Kirchheim sind ausgeschöpft. Im Laufe der nächsten Woche werden die ersten Neuankömmlinge auch in der früheren Neustädter Kaserne einziehen. Rund 300 werden es in einer ersten Phase sein. Bis Ende September soll es Platz für bis zu 800 Flüchtlinge geben.

Drei Unterkunftsgebäude stehen bereit

Diese Zahl will das Regierungspräsidium Gießen auch nicht überschreiten, wie Regierungspräsident Dr. Lars Witteck gegenüber dieser Zeitung erneut betonte. Aus welchen Herkunftsländern die ersten Flüchtlinge in Neustadt stammen werden, ist noch offen. Drei Unterkunftsgebäude stehen aktuell in der ehemaligen Kaserne bereit. Am Mittwoch wurden die fertigen, einfach ausgestatteten Räume vom Regierungspräsidium Gießen erstmals vorgestellt.
Staatssekretär Wolfgang Dippel aus dem hessischen Sozialministerium erklärte, dass er den Auftrag habe, landesweit nach weiteren möglichen Gebäuden für Erstaufnahmeeinrichtungen zu suchen. Neustadts Bürgermeister Thomas Groll betonte, dass die Bevölkerung der Einrichtung offen gegenüberstehe, formulierte im Gegenzug aber auch Erwartungen an das Land.

von Michael Rinde

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Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Neustadt
So sind die Zimmer der Flüchtlinge ausgestattet: Etagenbetten, ein Tisch mit Stühlen, ein Kühlschrank und Spinde.

Im Augenblick bevölkern Baufahrzeuge und Arbeiter das frühere Kasernengelände noch. Für die ersten Flüchtlinge, die in Neustadt ankommen, wird es noch einige Provisorien geben müssen.

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