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Fleißige Bürger hübschen Heimat auf

Aktionstag Fleißige Bürger hübschen Heimat auf

Mehr als 60 fleißige Langendorfer folgten der Einladung des Ortsbeirats, um bei einem Aktionstag ihr Dorf herauszuputzen.

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Bevor der Aktionstag startete, versammelte sich eine Vielzahl der Helfer vor der Dorfscheune.

Quelle: Karin Waldhüter

Langendorf. Besseres Wetter hätten sich die vielen motivierten Langendorfer für ihren Aktionstag nicht wünschen können: Der Himmel war strahlend blau und die Temperatur angenehm.

Nachdem Ortsvorsteher Bernd Schneider die Helfer zum alle zwei Jahre stattfindenden Dorfputz an der Dorfscheune willkommen geheißen hatte, war die Einteilung der Gruppen schnell geschehen - viele Helfer hatten sich bereits im Vorfeld abgesprochen und wussten genau, wo sie anpacken mussten.

„Vom Jugendlichen bis zum Rentner, alle machen mit. Durch den Aktionstag wird der soziale Zusammenhalt immens gestärkt“, freute sich Schneider über die gut funktionierende Dorfgemeinschaft und darüber, dass sich so viele Menschen für das Gemeinwohl engagieren wollten. „Es hat sich in der Vergangenheit bewährt, die Leute mit ihren Vorschlägen für den Aktionstag auf uns zukommen zu lassen und dann die Wünsche aus dem Dorf umzusetzen“, berichtet er. „Es ist toll, dass so viele mitmachen, an den Ortsbeirat herantreten, Vorschläge machen und sich dann zum Teil selbst organisieren“, betonte die stellvertretende Ortsvorsteherin Nicole Bach.

Ältester Helfer mit 78 Jahren dabei

An der eingerüsteten Außenfassade der Dorfscheune waren schon am frühen Morgen Mitglieder des MGV Langendorf aktiv, die sich um Ausbesserungs- und Streicharbeiten kümmerten und die Außentür reparierten. In ganz Langendorf hatten sich die Helfer verteilt. Zum Beispiel brachten sie die rund 30 Bänke wieder auf Vordermann. Derweil galt es, am Spielplatz vier bis fünf Kubikmeter Hackschnitzel als Fallschutz auszubringen und den Hügel an der Seilbahn zu erhöhen.

Die Pflege der Grünanlagen rund um die Dorfscheune hatten die Mitglieder der Gymnastikgruppe des SV Langendorf übernommen. Sie jäteten fleißig Unkraut, entfernten die vorhandene Bepflanzung und kümmerten sich um die Neubepflanzung. Verschönert werden sollten auch noch weitere öffentliche Plätze, zudem galt es, die Bäume zu schneiden.

Auf dem Friedhof hatte Karl Hartmann bereits am Vormittag die Blumenkästen aufgestellt und eine kleine Fläche gemäht. Mit seinen fast 78 Jahren war er der älteste Helfer.

Gemütliches Beisammensein lässt Aktionstag ausklingen

Großprojekt war diesmal das Feuerwehrgerätehaus. Schon vor dem offiziellen Beginn der Aktion hatten zehn freiwillige Mitglieder der Langendorfer Feuerwehr ihren Arbeitseinsatz am neuen Teil des Feuerwehrgerätehauses begonnen. Sie brachten den Sirenenmast auf dem Dach an, legten eine Drainage und verputzten die neue Fahrzeughalle von innen. „Das sind die letzten Arbeiten, die am Neubau in Eigenleistungen gemacht werden, danach geht es im alten Teil weiter“, berichtete Ralf Schneider von der Feuerwehr. Schon viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit hatten die Feuerwehrleute dort geleistet.

Weitere Mitglieder des SV Langendorf nutzten den Aktionstag, um rund um den Sportplatz aufzuräumen und ein neues Stromaggregat anzuschließen. Derweil waren einige Frauen mit der Vorbereitung des gemeinsamen Frühstücks in der Dorfscheune beschäftigt.

„Viele Projekte sind in den vergangenen Jahren umgesetzt worden, und der Gemeinschaftssinn wird bei uns groß geschrieben“, betonte Schneider. Und dazu gehöre auch ein gemütliches Beisammensein, mit dem der Aktionstag gegen 17 Uhr zu Ende ging. Angesichts des eher ungünstigen Termins war der Langendorfer Ortsbeirat wieder sehr zufrieden mit der Resonanz.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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