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Fleißige Bürger erhalten Lob und Dank

Bürgerhaus in Erfurtshausen Fleißige Bürger erhalten Lob und Dank

Vertragsunterzeichnungen, Schlüsselübergabe, Ehrungen und Reden gehörten am Samstag zur Einweihungsfeier des umgebauten und modernisierten Bürgerhauses in Erfurtshausen.

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Dank und Anerkennung gab es für die ehrenamtlichen Helfer.

Quelle: Karin Waldhüter

Erfurtshausen. Ein roter Teppich führte zwar am Samstagnachmittag nicht in das Bürgerhaus. Doch schmückte das große Bauplakat die wenigen Stufen hinauf zum neuen Eingang. Und auf dem Plakat steht es dann gleich neben den am Bau beteiligten Firmen: „Umbau und energetische Modernisierung unter Mitwirkung vieler fleißiger Erfurtshäuser Bürger“.

110 Helfer leisteten 10.000 Arbeitsstunden, dies bedeutet die kolossale Summe von 100.000 Euro, die durch die Arbeit der Helfer eingespart werden konnte. Diese riesengroße Leistung, die die Erfurtshäuser in der zweijährigen Bauzeit stemmten, war es auch, die sich wie ein roter Faden durch die gesamten Reden zog.

Allein 120 offizielle Gäste kamen zur Einweihungsfeier. „Wir wollen heute den Menschen, die durch ihren Einsatz besonders Flagge gezeigt haben, Danke sagen und das wundervolle Haus segnen“, sagte Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg.
In einer feierlichen Zeremonie segnete Pfarrer Günter Wondrak die einzelnen Räumlichkeiten und das historische Kreuz, das bereits im alten Schulhaus seinen Platz hatte und von Hausmeister Willi Mann verwahrt worden war. Willi Mann war es dann auch, der nach dem Durchschneiden des Bandes durch Ortsvorsteher Wolfgang Rhiel und den Bürgermeister als erster die Räumlichkeiten betreten durfte, um das Kreuz auf seinen angestammten Platz zu hängen.

Aufgrund der unbeständigen Witterung wurde die Einweihungsfeier im Bürgerhaus fortgesetzt, das sich komplett mit Besuchern füllte. Ortsvorsteher Wolfgang Riehl erinnerte in seiner Festrede an die Bauzeit. „Seit 20 Jahre beschäftigen wir uns nun mit dem Bürgerhaus. Deshalb ist das heute so etwas wie ein interner ­Nationalfeiertag für mich“, sagte er ergriffen. Das Konjunkturpaket, aus dem die Stadt das Projekt finanzierte, sei ein Glücksfall gewesen.

von Karin Waldhüter

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