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Flammen schlagen aus Bürogebäude

Rauschenberg Flammen schlagen aus Bürogebäude

Neben der Zerstörung des Verwaltungsgebäudes wiegt der Verlust einiger hochwertiger Spezialmaschinen besonders schwer für den Schornsteinbauer „Betoni“.

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Feuerwehrleute schlagen die Fassade auf, um an ein Glutnest gelangen zu können.

Quelle: Florian Gaertner

Rauschenberg. Die Einsatzkräfte der Rauschenberger Wehren hatten in der Nacht zum Freitag in einem Punkt keine Chance: Das Gebäude im Erlenweg in der Kernstadt war nicht mehr zu retten. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand es bereits zu großen Teilen in Flammen, wie Matthias Pfaff, ein Sprecher der Rauschenberger Wehren, der OP berichtete.

Zu Spitzenzeiten waren 70 Feuerwehrleute aus sämtlichen Stadtteilen und der Kernstadt und aus Kirchhain im Einsatz. Die Kirchhainer Wehr unterstützte die Löscharbeiten mit ihrer Drehleiter und dem Tanklöschfahrzeug, später kam auch noch Unterstützung aus Marburg, da mehr Atemschutzgeräte benötigt wurde. Der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Industriegebäude und ein Wohnhaus zu verhindern. Außerdem ließen sich ein Carport und ein Fahrzeug vor den Flammen retten.



 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

Für die Feuerwehrleute war der Einsatz nach Ersticken der Flammen in der Nacht noch lange nicht zu Ende. Es mussten etliche Glutnester beseitigt werden. „Die letzten Einsatzkräfte der Kernstadt waren gegen 8 Uhr wieder im Gerätehaus“, sagt Matthias Pfaff. Die Brandursache war am Freitag noch völlig unklar, Brandermittler konnten das zerstörte Gebäude zunächst noch nicht betreten, wie Polizeisprecher Martin Ahlich erläuterte.

„Die Produktion geht weiter, wir geben nicht auf“, betonte am Freitag Frank Moll, der Inhaber von „Betoni“. Sobald es möglich ist, will er das Gebäude wieder aufbauen. Dem Unternehmen gehe es wirtschaftlich gut. Bei „Betoni“ sind derzeit fünf Mitarbeiter beschäftigt. „Betoni“ existiert seit 15 Jahren und hat sich nach Aussage Molls eine gute Position am Markt erarbeitet.

In dem Gebäude waren auch einige Spezialmaschinen für Kernbohrungen und den Schornsteinbau gelagert, die allesamt verbrannt sind. „Das wiegt natürlich schwer“, sagt Moll, der aber sicher ist, dass es nur kurzzeitige Produktionsprobleme geben könnte. Unter den Feuerwehrleuten, die den Brand bekämpften, war Freitagnacht auch Michael Emmerich, Bürgermeister und Feuerwehrmann in Josbach. „Der Einsatz ist sehr gut gelaufen, alles lief hervorragend ab“, sagte Emmerich gestern. Dankbar ist auch Frank Moll: „Wir sind froh über den tollen Einsatz der Feuerwehr.“

In der Nacht zu Freitag stand ein Bürogebäude in Rauschenberg in Flammen.

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von Michael Rinde

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Nächtlicher Brand
In der Nacht zu Freitag brannte es in einem Bürogebäude in Rauschenberg.

In der Nacht zum Freitag brannte es in der Rauschenberger Kernstadt: Das Bürogebäude einer Schornsteinbau-Firma stand komplett in Flammen.

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