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Feuerwehr befreit Schwerverletzte

Unfall bei Stausebach Feuerwehr befreit Schwerverletzte

Mehrere Jahre lang war es an der Kreuzung der Landesstraßen 3089 und 3073 bei Stausebach nicht zu schweren Unfällen gekommen. Gestern endete die Phase der Ruhe an der in Kirchhain als "Todeskreuzung" geltenden Stelle zwischen der Ohmstadt und Anzefahr.

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Aus diesem Autowrack musste die Freiwillige Feuerwehr Kirchhain eine schwerverletzte Frau befreien.

Quelle: Florian Lerchbacher

Kirchhain. Gegen 14 Uhr kam es zu einem Unfall, der zwei Schwer- und einen Leichtverletzten forderte. Ein 55 Jahre alter Neustädter war aus Richtung Stausebach kommend auf die Kreuzung aufgefahren und kollidierte dabei mit dem Fahrzeug eines aus Richtung Anzefahr kommenden Paares aus Kirchhain. Die Polizei geht davon aus, dass der Neustädter die Vorfahrt missachtete.

Das Auto des Neustädters wurde über einen Fahrbahnteiler ins Feld geschleudert. Der Fahrer wurde nach Angaben der Polizei leicht verletzt, die beiden Kirchhainer erlitten schwere Verletzungen.

Neben Notarzt, Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr Kirchhain im Einsatz, die zur „patientenschonenden Rettung“ angefordert wurde, wie Kreisbrandinspektor Lars Schäfer berichtete: Die Kirchhainerin war auf der Beifahrerseite ihres Autos eingeklemmt worden und musste befreit werden. Nachdem sich die Einsatzkräfte ein Bild von der Situation gemacht hatten, beschlossen sie, das Autodach nicht abzunehmen und retteten die Schwerverletzte auch ohne den Einsatz von schwerem Gerät aus dem Autowrack.

Rund eine Dreiviertelstunde kam es rund um die Unfallstelle zu Verkehrsbehinderungen. Im kommenden Jahr soll die Kreuzung nach Plänen von Hessen Mobil in einen Kreisel umgebaut werden. Nachdem sich dort mehrere schwere und zum Teil tödliche Unfälle ereignet hatten, wurde sie vor Jahren mit Stopzeichen und Warnlichtern markiert. Die Stadt Kirchhain sorgte sich jedoch weiter und setzte sich beim Land Hessen vehement für einen Umbau zum Kreisel ein. Die Polizei stufte die Kreuzung zwischenzeitlich als „Unfallhäufungspunkt“ ein.

von Florian Lerchbacher

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