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Festliches zum Benefizkonzert

Benefizkonzert Festliches zum Benefizkonzert

Beim Adventskonzert der Division Spezielle Operationen (DSO) sorgten auch in diesem Jahr wieder fackeltragende Soldaten rund um die Stiftskirche St. Johannes für eine stimmungsvolle Kulisse.

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Als Beobachter durch die Adventszeit

Berufsmusiker in Uniform: Das Heeresmusikkorps 300 bewies in Amöneburg erneut seine außerordentliche Qualität. Foto: Alfons Wieber

Amöneburg. Zum dritten Mal veranstalteten die Stadtallendorfer Fallschirmjäger ihr vorweihnachtliches Konzert, zu dem diesmal 250 Besucher gekommen waren. Generalmajor Jörg Vollmer informierte als Divisons-Kommandeur eingangs über die zurückliegenden und die bevorstehenden Auslandseinsätze der Divisionsangehörigen und die bevorstehende Umstrukturierung zur Division schnelle Kräfte.

Das Benefizkonzert gestaltete das Heeresmusikkorps 300 aus Koblenz, unter Leitung von Oberstleutnant Robert Kuckertz. Das Orchester spielte zunächst festliche klassische Werke: Die „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel und das Adagio Cantabile aus dem 2. Satz der Klaviersonate „Pathetique“ von Ludwig van Beethoven, glänzte dann mit Filmmusik aus dem Jahr 1986: Ennio Morricones „Gabriel‘s Oboe“ mit Stabsfeldwebel Thomas Scigala als Solist.

Im zweiten Teil interpretierte mit Volksweisen aus Südtirol, Bayern und der Steiermark und schließlich ursprüngliche volkstümlichen Weihnachtsmusik.

Das Publikum bedachte das Orchester mit tosendem Schluss-Beifall. Die Musiker bedankten sich wiederum mit einer à-Capella-Zugabe: „Gott hat mir längst einen Engel gesandt.“

Der Eintritt zum Konzert war zwar frei aber nicht umsonst, denn am Ende des Konzertes baten die Soldaten am Ausgang um eine Spende. Den Gesamterlös will die Division, neben einer zweckgebundenen Spende der Stadt Amöneburg zugunsten des Fördervereins Stab- und Stabskompanie DSO und einer weiteren zweckgebundenen Spende von Wolf Hoppe zugunsten des Soldatenhilfswerks, zu drei Teilen dem Soldatenhilfswerk, dem Förderverein Stab- und Stabskompanie DSO sowie dem Förderverein Stiftskirche St. Johann zur Verfügung stellen.

von Alfons Wieber

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