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Fest des Gesprächs und der Begegnung

Wallfest in Schweinsberg Fest des Gesprächs und der Begegnung

Zur 43. Auflage des Wallfestes vor der historischen Kulisse der Schlossmauer kamen bei bestem Biergartenwetter gut 1000 Besucher.

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Rund 1 000 Besucher feierten entspannt beim Schweinsberger Wallfest, während das Team vom Grill (Foto unten) mächtig Turbulenzen auf dem Rost und in der Pfanne und viel zu tun hatte. Beim Fahrrad-Wettbewerb hatte sich zuvor Lena Nau (links) in ihrer Altersklasse durchgesetzt. Fotos (3) Klaus Böttcher

Schweinsberg. Es ist noch früher Abend in Schweinsberg und viele Leute gehen bereits in Richtung Wall an der Burg. Schon von weit her ist ein lautes Stimmengewirr zu hören, denn jetzt sind schon sehr viele Plätze besetzt. An der Grillstation hat sich eine Schlange gebildet und um den Getränkeausschank stehen Menschentrauben, die in fröhliche Gespräche vertieft sind. Kinder toben auf der Wiesenfläche am Wall oder lassen sich die leckeren Brezel schmecken.

Livemusik gibt es beim traditionellen Wallfest nicht, denn es soll ein Fest der Begegnung mit netten Gesprächen sein. Gerade deshalb kommen immer wieder ehemalige Schweinsberger, aber auch die Einheimischen hierher, um frühere Bekannte oder Freunde wieder zu sehen. Ein Beispiel dafür ist der Schweinsberger Horst Mann. „Ich habe eine ehemalige Schulkameradin aus dem Nachbarort Mardorf wieder getroffen, die ich schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen habe“, erzählt er und ergänzt: „Das ist auch der Hauptgrund, warum ich gerne hier hoch gehe.“

Das große Fest wird vom Verkehrs- und Verschönerungsverein und dem Sportverein Schwarz-Weiß gemeinsam organisiert. Die Federführung wechselt zwar jährlich, aber die Arbeit wird gemeinsam gestemmt. „Es ist eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinen. Das ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Wir kommen immer besser zusammen klar“, erzählt der Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Thorsten Schlote. „Einer springt für den anderen ein und es ist ganz wichtig, dass die Vereine im Ort zusammen halten“, betont er und genehmigt sich ein kühles Bier.

Der Vorsitzende des Sportvereins Thomas Ziegler sitzt an einem Tisch und legt bei einer Currywurst eine kleine Pause ein. „Wir haben ideales Wetter, es ist trocken, aber nicht mehr so heiß“, freut er sich. „Wir haben Zelte bereit gehalten, aber entschieden, sie nicht aufzubauen.“ Es stellt sich als eine gute Entscheidung heraus, denn so waren die mächtigen Baumkronen nicht durch Zeltdächer verdeckt.

Seit einigen Jahren bereichert ein Fahrradturnier für Kinder das Fest. Auf der Wiese an der Schlossmauer wird ein slalomartiger Parcours mit zusätzlichen Hindernissen aufgebaut. Weit mehr als 20 Kinder bewältigten getrennt nach Altersstufen den Geschicklichkeitskurs möglichst schnell. Marlene und Dr. Horst Hankammer hatten das Turnier in bewährter Manier organisiert. Die schnellsten Zeiten in ihren Jahrgängen schafften: die 3-jährige Anna Seidel, der 4-jährige Niklas Ring, der 5-jährige Eric Seidel, die 6-jährige Clara Hofmann, die 7-jährige Paula Burk, die 8-jährige Lea Glitzenhirn und die 11-jährige Lena Nau.

von Klaus Böttcher

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