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Feldgehölze sollen Wildtiere ernähren und schützen

Pflanzaktion Feldgehölze sollen Wildtiere ernähren und schützen

Während einer gemeinsamen Pflanzaktion der Hegegemeinschaft Kirchhain und des Forstamtes Kirchhain entstand für wildlebende Tiere und für Insekten neuer Lebensraum.

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Zwischen Burgholz und Ernsthausen entsteht neuer Lebensraum für wildlebende Tiere. Von links: Revierleiter Reinhard Hoffmann, Harald Bromm, Burghard Fritsch, Karl Weitzel (Hegegemeinschaft Kirchhain), Jagdpächter Dr. Peter Rother, Andreas Sommer und der Vorsitzende der Hegegemeinschaft Jörn-Peter Drücke.

Quelle: Karin Waldhüter

Burgholz. In einer gemeinsamen Aktion pflanzten die Jäger der Hegegemeinschaft Kirchhain und Mitarbeiter des Forstamts Kirchhain mehr als 200 Sträucher und Bäume in der Gemarkung „die Streithecke“. So entstand eine artenreiche Hecke, in der sich so seltene Baum- und Straucharten wie die Wildbirne und Holzapfel, aber auch der „Baum des Jahres 2011“, die Elsbeere, finden.

„Die aktive Lebensraumgestaltung für eine Fülle von Wildtieren ist uns wichtig“, erklärte Jörn-Peter Drücke, der Vorsitzende der Hegegemeinschaft Kirchhain. Denn im Laufe der Jahre bieten die gepflanzten Bäume und Sträucher sowohl Schutz, als auch Nahrung für verschiedenste Tierarten. Gepflanzt wurde der rund 200 Meter lange Heckenstreifen im Jagdrevier von Dr. Peter Rother, der die Fläche vom Forstamt gepachtet hat und seit Jahren jagdlich betreut.

Durch das zusätzliche Einbringen von Lesesteinhaufen und Totholz soll auch die Lebensraumqualität für vermeintlich unscheinbare Wildtiere wie Reptilien und Insekten gefördert werden. „Durch die Mechanisierung in der Landwirtschaft sind solche Heckenstrukturen selten geworden, daher leisten die Jäger wertvolle Arbeit, wenn sie solche Lebensräume anlegen“, erklärte Drücke.

Bereits eine Woche vor der eigentlichen Pflanzaktion hatten die Jäger begonnen, einen Zaun anzulegen um die Triebe vor Verbiss zu schützen. „Die Hegegemeinschaft Kirchhain hat mit ihren Arbeiten den richtigen Zeitpunkt gewählt, finden sie doch im internationalen Jahr der Wälder statt“, sagte Andreas Sommer, stellvertretender Amtsleiter am Forstamt in Kirchhain.

von Karin Waldhüter

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