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Fast das ganze Dorf hat mitgerockt

Rock meets Blasmusik Fast das ganze Dorf hat mitgerockt

Die Mitglieder der "Glassbowstones" und des Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr waren überwältigt von der Resonanz auf ihre Veranstaltung in ihrer rund 1600 Einwohner zählenden Heimat.

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Das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Mardorf und die „Glassbowstones“ sorgten für einen mehr als gefüllten Festplatz.Fotos: Heinz-Dieter Henkel

Mardorf. Ein halbes Jahr hatten das Mardorfer Blasorchester und die heimische Rockband intensiv zusammen geprobt. Heraus kam ein mehr als zweistündiges, attraktives Programm, das die 75 Musiker auf die Bühne brachten - und mehr als 1000 Zuschauer dankten es ihnen.

Mit Songs von Guns N‘ Roses, Bon Jovi oder den Beatles ging es die Hitlisten vergangener Tage hoch und runter. Mal waren die Beiträge fetziger, wie „Sexy“ (im Original von Marius Müller-Westernhagen), mal ruhiger, wie Bette Middlers „The Rose“. Das Publikum wurde bestens unterhalten und honorierte dies mit reichlich Applaus.

Die „Glassbowstones“ hatten gleich zwei Sänger im Einsatz und setzten zudem „die Chefin“ des Blasorchesters, Michaela Dörr, auch am Mikrofon ein.

Resonanz überwältigend

Im Stile von Hubert von Goisern bespielte Martin Gockel sein Akkordeon - und bekam dafür einen Sonderapplaus. Bei „I sing a Liad für di“ war zu merken, dass es von dieser Stilrichtung durchaus noch mehr hätte sein dürfen.

Doch alleine an der Tatsache, dass kein einziger Besucher den alten Mardorfer Sportplatz vor der zweiten Zugabe um kurz vor 23 Uhr verließ, macht deutlich, wie toll dieser Abend - mit hochsommerlichen Temperaturen bis tief in die Nacht - bei den Besuchern ankam.

Und auch bei den Musikern hinterließ die Veranstaltung Eindruck: Gleich mehrfach betonte Markus Semmler, Sänger der „Glassbowstones“, mit ungläubigem Blick ins Publikum, dass er von der Zuschauerresonanz einfach überwältigt sei. Alle Sitzplätze vor der überdachten Bühne waren bereits gefüllt, als mit der „Olympic Fanfare and Theme“ ein einmaliger Abend für alle Beteiligten begann.

Gemeinsame Organisation

Die Idee zum ersten gemeinsamen Konzert stammte vom Dirigenten des Blasorchesters, Benjamin Klingelhöfer. Die ebenfalls in Mardorf beheimateten „Glassbowstones“ hatten sich sofort von dem Vorschlag begeistert gezeigt. Sie waren es dann auch, die eine erste Auswahl der Stücke treffen durften. „Wir kennen da eher andere Musiktitel“, erläuterte Klingelhöfer gegenüber unserer Zeitung. Die endgültige Wahl trafen schließlich die Mitglieder eines kleinen Gremiums gemeinsam.

An der Organisation dieser bemerkenswerten Veranstaltung beteiligte sich neben der heimischen Feuerwehr auch der Sportverein in vorbildlicher Weise. Die als aufwendig zu bezeichnende Technik war dem Anlass durchaus angemessen. „Den Zeltaufbau haben alle Mardorfer gemeinsam bewerkstelligt“, berichtete Klingelhöfer und freute sich über diese vereinsübergreifende Zusammenarbeit. Auf die Frage, ob denn diese erfolgreiche Zusammenarbeit nicht unbedingt fortgesetzt werden müsse, mochte sich der musikalische Leiter noch nicht festlegen. „Wir setzen uns in jedem Jahr einen Höhepunkt. Im letzten Jahr waren wir bei dem fünften Deutschen Musikfest in Chemnitz - und haben da ganz andere Musiktitel gespielt“, sagte er nur.

von Heinz-Dieter Henkel

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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