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Farbenfrohes Fest mit buntem Programm

Senioren feiern den frühling Farbenfrohes Fest mit buntem Programm

Mehr als 200 Senioren feierten in der Stadtallendorfer Stadthalle zwei-einhalb Stunden lang schunkelnd und singend den Frühling.

Stadtallendorf. Als Teil der Kunst- und Kulturtage hatte die Stadt Stadtallendorf zum zweiten Mal ein musikalisches Frühlingsfest geplant und in die reich geschmückte Stadthalle eingeladen. Bunte Frühlingsblumen, Schmetterlinge, leuchtende Sonnen aus Tonpapier, Flieder und Margeriten sorgten auf der Bühne und den Tischen für die passende Frühlingsstimmung. Bei Kaffee und Kuchen erlebten die Besucher einen unterhaltsamen Nachmittag.

Gleich der erste Auftritt der beliebten Stadtallendorfer „Rostkehlchen“ unter dem Motto „Jeder kann mitsingen“ sorgte für beste Stimmung. Ausgelassen schunkelten und sangen die Senioren gemeinsam mit den Sängern auf der Bühne Volkslieder und Schlager wie „Der Mai ist gekommen“, „Tulpen aus Amsterdam“, später dann „Was kann das Leben schöneres geben, wir wollen glücklich sein“ und „Sierra Madre“. Begleitet wurden die Sänger von Arnold Görge an der Gitarre, der am Ende auch noch einmal allein auf der Bühne stand.

Mit einem gelungenen Tanz zeigte anschließend die Seniorentanzgruppe, dass Bewegung und Tanz auch im Alter Spaß machen und unterhalten kann. Seit zehn Jahren besteht die Gruppe, die seit ihren Anfängen von Bernade Kroll geleitet wird.

Mit viel nackter Haut und farbenfrohen Kostümen sorgten die „Kalimar Dancers“, die Bauchtanzgruppe der Volkshochschule für einen Hingucker. Unter der Leitung von Regina Koch legten die Frauen einen flotten Paso Doble aufs Parkett.

Danach war Inge Stilling an der Reihe: Sie hatte nicht nur in ausdauernder Arbeit für die Bühnendekoration gesorgt und Sonnen und Schmetterlinge gebastelt, sondern warf noch dazu mit einem Gedicht einen humorvollen Blick auf das Alter.

Durch Auftritte im Weindorf und in Seniorenzentren der Umgebung hat sich der „fröhliche Hesse Hans Harald“ aus Bensheim an der Bergstraße auch hier in der Gegend einen Namen gemacht. Mit einer musikalischen Hommage an den verstorbenen Heinz Schenk und seiner einfühlsamen Stimme begeisterte der Unterhalter das Publikum. Zu seinem 45-minütigen Programm gehörten Evergreens und volkstümliche Schlager wie „Man müsste Klavier spielen können“ und „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ .

Birgit Thiel, die Seniorenbeauftragte der Stadt hatte zu Beginn der Veranstaltung die Grußworte genutzt, um allen ehrenamtlichen Helfern und dem Seniorenbeirat für die Unterstützung ihr Lob auszusprechen. Reinhard Kauk, der Vorsitzende des Seniorenbeirats erklärte: „Das Frühlingsfest der Senioren ist etwas ganz besonderes, da können wir uns beim Magistrat und der Seniorenbeauftragten nur bedanken.“

„Das Frühlingsfest ist eine Gegenveranstaltung zu den Eisheiligen“, fügte der Erste Stadtrat Otmar Bonacker angesichts der derzeit herrschenden Temperaturen lachend an. Dank vieler Kuchenspenden stand für die Besucher ein reichhaltiges Kuchenbuffet zur Verfügung. Die Auswahl aus den rund 35 leckeren Torten und Kuchen fiel so manchem Besucher nicht leicht. Allein Elfriede Paul hatte sechs Kuchen gebacken und gespendet, verriet Birgit Thiel. Für einen guten Zweck verkauften Mitglieder der katholischen Frauengemeinschaft St. Michael wieder Lose im Foyer der Stadthalle.

von Karin Waldhüter

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