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Familienfehde geht in die nächste Runde

Stadtallendorf Familienfehde geht in die nächste Runde

Mit zwei Urteilen hatten die Marburger Gerichte scheinbar die Fehde zwischen zwei türkischen Familien beigelegt.

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Stadtallendorf. Mehrere Wochen hielt der Fall die Öffentlichkeit in Atem: Ein 27 Jahre alter Dortmunder, der unter paranoider Schizophrenie leidet, hatte eine 17-Jährige im Internet kennengelernt und bei einem Besuch in Stadtallendorf nach einem Streit vergewaltigt – er wurde vor dem Marburger Landgericht zu drei Jahren Haft verurteilt. Die junge Frau brach den Kontakt nach der Vergewaltigung ab, stellte aber einige Zeit später fest, dass sie schwanger war. Ihre Familie forderte von dem Täter, dass er die Stadtallendorferin heirate, um die Familienehre wiederherzustellen. Dieser weigerte sich jedoch, da er bereits eine neue Beziehung hatte. Der Vater des Opfers soll daraufhin Kontakt zum Vater des Täters aufgenommen und 20.000 Euro gefordert haben. Zudem heißt es, er habe gedroht, den Dortmunder umzubringen. Vater, Bruder und Cousin des Opfers machten sich daraufhin auf den Weg nach Dortmund, wo sie den Mann gewaltsam in ihr Auto zwangen und mit einer Pistole bedrohten.

von Florian Lerchbacher

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