Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 2 ° Schneeregen

Navigation:
Fahrbahndecke bekommt wieder Halt

Bahnbrücke Fahrbahndecke bekommt wieder Halt

Seit Wochen sperren Warnbaken einen Teil der Eisenbahnbrücke auf der L 3073 in Richtung Niederwald wegen eines großen Loches im Asphalt. Hessen Mobil lässt die Brücke ab Donnerstag , 17. Oktober, in größerem Stil sanieren.

Voriger Artikel
Job gesucht, Geldwäscher geworden
Nächster Artikel
Alles im Soll beim Bürgerhaus-Umbau

Auf der Eisenbahnbrücke Niederwald haben sich tiefe Löcher gebildet, Wasser dringt in die Brücke ein. Foto: Michael Rinde

Kirchhain. Ein tiefes Loch hat sich im Fahrbahnbelag der Brücke auf der Landesstraße 3073 gebildet, zum wiederholten Male. Risse zeigen, dass sich das Loch weiter ausdehnen dürfte. Durch das Loch läuft das Wasser augenscheinlich bereits in die Brückenkonstruktion hinein.

Mit Flickarbeiten an der Fahrbahndecke der Brücke ist es aus Sicht von Hessen Mobil deshalb nicht mehr getan, will man verhindern, dass sich die Schäden weiter vergrößern und die Verkehrssicherheit gewährleistet bleibt.

Nein, einsturzgefährdet sei die Brücke definitiv nicht, widerspricht Sonja Lecher, Sprecherin von Hessen Mobil in Marburg, den bereits in Kirchhain kursierenden Gerüchten.

Allerdings sind die Schäden an der Brücke über die Main-Weser-Bahn erheblich. Betroffen ist die auf einer Unterkonstruktion aufliegende Fahrbahndecke und stellenweise auch der Beton der Widerlager. Auf diesen Widerlagern liegt die eigentliche Brückenkonstruktion auf. Am Donnerstag beginnt die Sanierung, die rund acht Wochen dauern wird. Hessen Mobil arbeitet dabei im Auftrag des Landes, dem Straße wie Brücke gehören. Bis zum Ende der Arbeiten muss die Straße über die Brücke einseitig gesperrt werden. Baustellenampeln regeln den Verkehr, Behinderungen sind während dieser Zeit möglich. Sowohl auf als auch unter der Brücke wird in den nächsten Wochen gearbeitet werden müssen. Bei den beiden Widerlagern, vor allem auf Niederwalder Seite, wird der Beton Zug um Zug abgetragen und neu aufgebracht. Es wird keine Arbeiten direkt über der Bahnstrecke geben. Darum kann der Bahnverkehr ohne Zwangspausen weiterlaufen. Allerdings werden besondere Abfangzäune an den Widerlagern aufgestellt, um zu verhindern, dass Material auf die Gleise fallen kann.

Nach Sanierung für längere Zeit Ruhe

„Die eigentliche Unterkonstrukion der Brücke ist in Ordnung“, betont Sonja Lecher. Am Ende wird die komplette Fahrbahndecke auf einer Länge von etwas 70 Metern erneuert. Rund 220000 Euro kostet die jetzt vorgesehene Brückensanierung das Land Hessen. Danach werde die Brücke so wiederhergestellt sein, dass sie noch längere Zeit halte, sagt die Hessen-Mobil-Sprecherin im Gespräch mit dieser Zeitung. Bei der Niederwälder Brücke wurden die Schäden angesichts des Lochs inmitten der Fahrbahn offensichtlich. Ansonsten werden alle Fahrbahnbrücken in der Zuständigkeit von Hessen Mobil turnusmäßig alle drei Jahre geprüft und gegebenenfalls gewartet. Alle sechs Jahre ist dabei eine Hauptprüfung fällig.

Nur wenige Meter von der Brücke entfernt befindet sich die Kreuzung in Richtung Stausebach, Kirchhain oder Anzefahr. Dort soll nach derzeitigem Stand der Planungen bei Hessen Mobil im nächsten Jahr in größerem Stile gebaut werden. Dann wird der von der Stadt Kirchhain angeregte Kreisverkehr gebaut.

von Michael Rinde

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr