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FSV Blitz hat immer Tag der offenen Tür

Passagiere sind den Segelfliegern willkommen FSV Blitz hat immer Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür bei den Segelfliegern war nach zwei Starts zu Ende, denn dann kam derGewitterregen, der über Stunden anhielt.

Amöneburg. Die Segelflugzeuge waren aus dem Hangar geholt, die Winde aufgebaut, Würstchen und Steaks lagen zum Grillen bereit und zum Kaffee war ein Kuchenbuffet aufgebaut: Was fehlte, waren die Besucher. Sie hätten die meiste Zeit ohnehin in der Flughalle gesessen oder die Flugzeuge mit dem Regenschirm in der Hand begutachten können.

„Wir haben zwei Starts hinbekommen und damit sind auch zwei Fluggäste mitgeflogen“, erzählt der Vorsitzende der Flugsportvereinigung Blitz, Martin Lange.

„Das Mitfliegen ist nicht nur auf den Tag der offenen Tür begrenzt, sagt Lange und ergänzt: „Wer am Wochenende kommt, samstags ab 14 und sonntags ab 11 Uhr, der kann gerne mitfliegen.“ Allerdings musste der Verein die Gebühr dafür auf 20 Euro anheben. „Wir haben mal nachgerechnet, die 15 Euro deckten nicht unsere Selbstkosten“, erklärt er. Auf den quasi ausgefallenen Tag der offenen Tür eingehend sagt er: „Jeder Spaziergänger und jeder Besucher ist uns willkommen.“ Die Piloten geben auch jederzeit Auskunft und zeigen ihre Segelflugzeuge.

Die FSV Blitz hat inzwischen eine wachsende Modellfluggruppe. „Wir haben alleine 10 reine Modellflieger, aber es mischen sich immer mehr Piloten dazu“, erzählt Lange. Am Sonntagvormittag hatten die Modellflieger bei einer Vorführung den Himmel über Amöneburg erobert.

Ein Besuch bei den Amöneburger Segelfliegern lohnt immer, aber besonders vom 2. bis 4. Juli. Dann führt die Division Spezielle Operationen (DSO) ihren internationalen Sprungwettbewerb auf dem Vereinsgelände durch. 90 Fallschirmspringer der DSO und ausländischer Truppen sind daran beteiligt. Sie springen aus einer Transall und Hubschraubern ab.

Für Leute, die sich für den Segelflugsport interessieren bietet der Verein einen Schnupperkurs an. Für 110 Euro wird die Schulung am Boden und 10 Flüge mit einem Fluglehrer angeboten. „Ab dem ersten Flug fliegt der Flugschüler. Der Schüler sitzt vorne und der Lehrer dahinter“, erklärt Martin Lange.

Zu den begeisterten Nachwuchspiloten gehört Max Haubold. Beim Tag der offenen Tür im vergangenen Jahr hatte er gerade seinen Flugschein bekommen. Jetzt berichtete er von einer Außenlandung in Erndtebrück. Sein Ziel für das nächste Jahr ist ein Flug über 300 Kilometer.

Internet: www.fsv-blitz.de

von Klaus Böttcher

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