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"Eurofighter" steht den Fans Rede und Antwort

25 Jahre "Eurofighter" steht den Fans Rede und Antwort

Seit 25 Jahren fährt der Schalke-Fanclub Ohmtal regelmäßig zu den Spielen der "Knappen" und unterstützt die Mannschaft. Zur Jubiläumsfeier war eine Vereinsikone des Bundesligisten zu Gast.

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Genossen das Jubiläum: Roland Gerbig (Kassierer, von links), Hans Emmerich, Norbert Pfeiffer (Vorsitzender), Ingo Anderbrügge, Karlheinz Wisker (Zweiter Vorsitzender), Thomas Herlekowski, Arthur Saager (Vorstandsmitglied Schalker Fan-Club Verband), Jörg Weiß und Gerhard Brunnet. Es fehlt: Hans-Jürgen Weiß.

Quelle: Yanik Schick

Langenstein. Mit wie viel Herzblut die Mitglieder des Schalke-Fanclubs Ohmtal an ihrem Lieblingsverein hängen, zeigte die Fragestunde mit Stargast und „Eurofighter“ Ingo Anderbrügge eindrucksvoll. Im Sportheim des SV Langenstein wurde mit Blick auf die aktuelle Situation auch schon mal kritisch nachgehakt. „Wie kommst Du denn darauf, dass der Heidel jetzt der neue starke Mann als Manager ist?“, fragte ein S04-Fan in Richtung des Uefa-Cup-Siegers von 1997. „Ich glaube es, weil er recht dominant wirkt und bei Mainz gute Arbeit geleistet hat“ - „ja, aber das war in Mainz“, entgegnete der skeptische Fan. Anderbrügge jedoch blieb überzeugt: „Mit dem Budget, das er dort zur Verfügung hatte, hat er es gut gemacht. Lassen wir ihn erst einmal machen.“

Für die königsblauen Anhänger ist Anderbrügge eine Ikone. In die „Jahrhundertelf“ haben sie ihn gewählt - und das, obwohl der mittlerweile 52-Jährige zu seiner aktiven Zeit auch mal beim Erzrivalen Borussia Dortmund unter Vertrag war. Sein Wort wird geschätzt.

Und so fragten die Fans bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen des Fanclubs Ohmtal auch nach Anderbrügges Meinung zur Aufsichtsratswahl des FC Schalke, die tags darauf stattfinden sollte. Unter den Kandidaten hatte sich eine inoffizielle „Opposition“ gebildet, die die Arbeit des Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies stark kritisierte.

Anderbrügge schreibt fleißig Autogramme

Ob es vielleicht wirklich einen personellen Umschwung in der Führungsetage brauche, war die Frage an den Ex-Spieler des Fußball-Bundesligisten. „Ich glaube, man sollte den bisherigen Weg weitergehen“, sagte der Gefragte gelassen, „denn am Ende geht es um erfolgreichen Fußball. Und das ist nur mit Kontinuität und Stabilität möglich.“

Im Anschluss daran schrieb Anderbrügge fleißig Autogramme und nahm die Ehrungen der noch im Verein aktiven Gründungsmitglieder vor. Norbert Pfeiffer, Hans Emmerich, Thomas Herlekowski, Jörg Weiß, Gerhard Brunnet und Hans-Jürgen Weiß, der allerdings fehlte, hatten 1991 zu den 20 Personen gezählt, die den Fanclub aus der Taufe hoben. In der damaligen Schweinsberger Kneipe „Pötzl“ trafen sich die Schalke-Fans anfangs und organisierten Busfahrten zu den Spielen der „Knappen“, die bis heute regelmäßig stattfinden.

Rund 60 Mitglieder zählt der Fanclub der „Knappen“ aktuell. „Mehr wollen wir aber auch gar nicht sein“, sagte der Geehrte Norbert Pfeiffer, der immer noch Vorsitzender ist, „wir haben sehr viele junge Leute. Und die, die bei uns sind, machen auch bei allen Veranstaltungen rege mit.“

von Yanik Schick

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