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"Esel" leiten den Jugendraum

Initiative "Esel" leiten den Jugendraum

Bislang ist es ein Experiment, doch wenn alles gut läuft, wollen die Mitglieder der Burschen- und Mädchenschaft "Mardorfer Esel" im Jugendraum auch ein Angebot für Jüngere schaffen.

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Die Mitglieder der Burschen- und Mädchenschaft (hintere Reihe – abgesehen von Michael Richter-Plettenberg, Zweiter von rechts) kümmern sich jetzt um den Jugendraum. Foto: Karin Waldhüter

Mardorf. Vor rund einem Jahr musste der Jugendclub wegen Vandalismus und Strukturlosigkeit geschlossen werden. Seit vier Wochen hat er unter der Regie der Burschen- und Mädchenschaft „Mardorfer Esel“, wieder geöffnet. „Es klappt bislang alles hervorragend, und der Jugendclub wird gut angenommen“, berichtet Vereinsmitglied Kathrin Schick.

Angeregt durch den Ortsbeirat, hatte sich aus der Burschen- und Mädchenschaft heraus ein Arbeitskreis mit den Mitgliedern Patrick Brandwein (Vorsitzender), Martina Schrader, Johannes Rhiel, Johannes Ivo, Manuel Schick, Julian Schick und Kathrin Schick gebildet, um ein neues Konzept für den Jugendclub zu entwickeln. Vorerst für ein halbes Jahr hat die Burschen- und Mädchenschaft die Trägerschaft inne. Mit viel Eigenleistung sorgten die Mitglieder dafür, dass der Jugendraum wieder in neuem Glanz erstrahlt. Sie tauschten Türen und Fenster aus, reinigten den Raum und verpassten ihm einen neuen Anstrich. Zudem besorgten sie eine neue Spielesammlung.

Nun feierten die Mardorfer - vom Kleinkind bis zum Senior - die Wiedereröffnung des Jugendclubs. „Schön, dass der Raum wieder mit Leben gefüllt ist“, freute sich Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg, er gab der Hoffnung Ausdruck, dass der Jugendraum in Zukunft pfleglich behandelt werde. Im Rahmen der Dorferneuerung sei es die ältere Generation gewesenen, die durch viel Eigenleistung die Einrichtung ermöglicht habe, erinnerte er. Es sei nicht selbstverständlich, dass die Burschen- und Mädchenschaft die Trägerschaft übernehme. Es ist ein Experiment, betonte er und ergänzte, wie wichtig es sei, dass sich in den kommenden sechs Monaten etwas entwickle. Jugendliche, die regelmäßig kommen, könnten auch mal den Besen in die Hand nehmen oder ein Spielangebot machen, regte er an und überreichte einen 250-Euro-Gutschein: „Damit es weiter geht.“

Langfristig plant die Burschen- und Mädchenschaft das Angebot auszubauen und auch Jüngere einzubinden. „Der Jugendclub soll nicht nur für 20-Jährige sein, sondern auch zum Treffpunkt für Jüngere im Alter von etwa 12 bis 13 Jahren werden“, erklärte Kathrin Schick. Bislang übernehmen immer freitags von 20 Uhr bis 24 Uhr volljährige Mitglieder Dienste im Jugendzentrum.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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