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"Es war ein wunderbares Konzert"

Don-Kosaken-Auftritt "Es war ein wunderbares Konzert"

Der Männer- und Gemischte Chor Erksdorf feiert vier Jubiläen. Zum Auftakt der Festveranstaltungen trat der berühmte Don-Kosaken-Chor vor 280 Zuhörern auf.

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Der Don-Kosaken-Chor Serge Jaroff, hier ein Teil der professionellen Sänger, trat in Erksdorf auf. Foto: Yanik Schick

Erksdorf. Draußen vor der Kirchentür gab Günter Körner dem Chorleiter der Don Kosaken, Wanja Hlibka, dankbar die Hand. „Es war ein wunderbares Konzert“, sagte Körner, der die Veranstaltung als Vorsitzender des Männer- und Gemischten Chores (MGC) Erksdorf organisiert hatte.

Rund eineinhalb Stunden waren die Don Kosaken in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche aufgetreten. Am Ende gab es minutenlangen Beifall für das Ensemble, das sich selbst als einen „der berühmtesten Chöre der Welt“ bezeichnet.

Auch Wanja Hlibka war nach dem Konzert äußerst zufrieden. „Es ist ein toller Ort mit tollen Leuten, die richtig aufgeschlossen sind“, sagte er. Hlibka selbst hatte unter Serge Jaroff, dem inzwischen verstorbenen Gründer des Don-Kosaken-Chores, jahrelang als Solist gewirkt.

Seit vielen Jahren dirigiert er die Sänger, die durchweg professionell ausgebildet und in ihrer Karriere bereits in großen osteuropäischen Opernhäusern aufgetreten sind. In Erksdorf beeindruckten die Don Kosaken mit ihrer Stimmgewalt. „Gerade der zweite Bass war für mich ein Highlight“, befand Zuhörer Günter Körner.

Das Programm der Don Kosaken hatte immer wieder zwischen kirchlichen und russischen Volksliedern gewechselt. Auf der einen Seite Stücke wie „Credo“ von Alexander Gretchaninov, die Klosterballade „Die zwölf Räuber“ und der Klassiker „Kalinka“, auf der anderen Seite „Oh Herr, wir singen dir“ von Sergej Rachmaninow und der erste Psalm Davids.

Nur wenige Momente lagen zwischen stimmungsvollen Liedern, bei denen das Publikum begeistert im Rhythmus klatschte und gefühlsbetonten Stücken, bei denen einige der Zuschauer die Augen schlossen.

Zum krönenden Abschluss sangen der Männer- und der Gemischte Chor gemeinsam mit den Don Kosaken „Ich bete an die Macht der Liebe“ unter der Leitung von Peter Dippel.

Für den Erksdorfer Verein, der in diesem Jahr vier besondere Geburtstage feiert - 110 Jahre Männerchor, 40 Jahre Männer- und Gemischter Chor, 15 Jahre Kinderchor und zehn Jahre Jugendchor - war das Konzert der Auftakt in eine Reihe von Festveranstaltungen. Zu diesem Anlass möchte der MGC einen Projektchor gründen, der beim Dorfnachmittag im Juni auftreten soll.

nÜbungsstunden für Interessierte am Projektchor finden ab dem 23. Februar immer donnerstags um 20 Uhr im Bürgerhaus Erksdorf statt.

von Yanik Schick

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