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Erksdorfer planen Neuauflage des Grenzgangs

Feier Erksdorfer planen Neuauflage des Grenzgangs

Die Grenzgänge vor elf und vor sechs Jahren stießen auf so gute Resonanz, dass der Verein "750 Jahre Erksdorf" auch in diesem Jahr wieder zur Umrundung der Gemarkung einlädt.

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Am 18. und 19. Mai findet eine Neuauflage des Grenzgangs statt.Archivfoto

Erksdorf. Herbert Balzer erinnert sich noch sehr gerne an den zweiten Tag der 750-Jahr-Feierlichkeiten in Erksdorf. „Die Resonanz auf unseren Grenzgang war umwerfend. Wir legten sofort fest, dass wir die Veranstaltung wiederholen“, sagt der damalige Ortsvorsteher und Vorsitzende des Vereins „750 Jahre Erksdorf“. Im Jahr 2007 war es so weit. Sechs Jahre später ist erneut die Zeit gekommen.

Inzwischen hat er beide Posten abgegeben, steht jedoch Henkel, seinem Nachfolger als Vorsitzender, und dessen Team mit Rat und Tat zur Seite. Erfreut teilt er mit, dass es am 18. und 19. Mai so weit sei: Es gebe die nächste Auflage des Grenzgangs. Die Strecken sind an beiden Tagen etwas länger als zehn Kilometer. Treffpunkt ist jeweils um 9 Uhr am Backhaus. An beiden Tagen wird es eine Mittagspause mit Erbsensuppe geben. Für Pfingstsonntag steht um 11 Uhr während eines Zwischenstopps ein Kirchspielgottesdienst „in der Krücke“ mit anschließendem Mittagessen auf dem Programm.

„Wir wollen zum Beispiel die Wandervereine anschreiben oder die Schule zum Mitmachen animieren“, sagt Balzer und lädt zum Mitwandern ein. Er kündigt an, dass es auch diesmal wieder Zwischenstopps mit hohem Informationswert geben werde. Vor sechs Jahren informierte er zum Beispiel über Windräder, den potenziellen Autobahnverlauf oder den Interessentenwald. Neben diesen Themen könnte zum Beispiel auch über die Gemarkung, das Feuchtbiotop oder den eigenen Brunnen referiert werden, sagt er. Wer diese Aufgabe übernimmt, stehe allerdings noch nicht fest.

Sicher ist indes, dass die Grenzgänger auch wieder auf Abordnungen aus den angrenzenden Ortschaften Speckswinkel, Neustadt, Stadtallendorf, Emsdorf und Hatzbach treffen und den ein oder anderen Ortsvorsteher oder Bürgermeister in einer Sänfte über die Grenzsteine „hubchen“ werden. „Das übernehmen die starken Jungs von der Feuerwehr“, sagt Balzer und betont, dass beide Grenzgangstage ab 16 Uhr in der Dorfmitte an der Linde mit einem gemütlichen Beisammensein einen schönen Ausklang finden sollen.

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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