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Enkel Florian ist inzwischen das liebste "Hobby"

Goldhochzeit Enkel Florian ist inzwischen das liebste "Hobby"

Konrad und Margret Fleischhauer, geborene Zugck, haben heute vor 50 Jahren geheiratet. Am morgigen Sonntag finden Dankgottesdienst und Feier statt.

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Margret und Konrad Fleischhauer kennen sich bereits seit ihrer Kindheit.Foto: Klaus Böttcher

Schweinsberg. Die Goldbrautleute sind beide gebürtige Schweinsberger und kennen sich schon seit der Kindheit. Sie lebten einst zwar nur 100 Meter voneinander entfernt, aber aufgrund des Altersunterschiedes hätten sie wenig miteinander gespielt, berichten sie. Erst 1959 oder 1960 verliebten die beiden sich ineinander. „Es gab keinen besonderen Anlass, es kam einfach so“, sagt Konrad Fleischhauer. Im Jahr 1963 heirateten die beiden und wohnen seither in seinem Elternhaus am Marktplatz 3.

Das Goldpaar hat zwei Kinder: Ihre Tochter lebt in Osnabrück, der Sohn blieb in Schweinsberg und bewirtschaftet als Landwirt einen Hof. Sein Vater hilft ihm dabei „so gut es geht“, während Margret Fleischhauer den jüngeren der beiden Enkel betreut. „Der Florian ist jetzt mein Hobby“, berichtet die Goldbraut strahlend und ergänzt, beide hätten viel Spaß mit dem Sechsjährigen.

Viel Spaß hatten die Fleischhauers auch mit ihrem gemeinsamen Hobby, dem Chorgesang. Konrad Fleischhauer ist schon mehr als 60 Jahre im Männergesangverein aktiv, zudem sang er im Kirchenchor. Als aus dem Männergesangverein ein gemischter Chor wurde, sei auch seine Frau dazugestoßen - entsprechend war sie mehr als zehn Jahre als Sängerin aktiv.

Gesangverein und Kirchenchor haben inzwischen fusioniert. Der 77-jährige Goldbräutigam ist weiterhin mit viel Freude beim Chorgesang dabei. Seine Frau kann dagegen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitsingen.

Konrad Fleischhauer hat sich auch ehrenamtlich in der Kommunalpolitik engagiert. So gehörte er jahrelang dem Ortsbeirat an und war zeitweise Stadtverordneter, sowohl in der selbständigen Stadt Schweinsberg vor der Gebietsreform wie auch im Stadtallendorfer Parlament. In früheren Jahren engagierte er sich zudem in der Feuerwehr.

Morgen findet um 11.30 Uhr ein Dankgottesdienst in der Stephanskirche statt und anschließend wird im Familienkreis gefeiert.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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