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Enges Amöneburg hat doch genug Platz

Hessentour Enges Amöneburg hat doch genug Platz

Der Hessische Rundfunk ist mit seiner Sommertour am 3. September zu Gast in Amöneburg. Ein Mitarbeiterteam machte sich aber jetzt schon ein Bild von der idyllischen Stadt auf dem Berg.

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Während Mark Wunsch, zuständig für Sicherheit und Technik, Pläne und Realität vergleicht, klärt das Team um Alexandra Reeg (kleines Bild, Mitte) weitere Details.Fotos: Lerchbacher

Amöneburg. Idyllisch ist sie, die Kernstadt von Amöneburg. Aber gleichermaßen ist sie auch eng und verschlungen. Und genau das sei in den vergangenen Jahren immer der Grund gewesen, warum der Hessische Rundfunk mit der Hessenschau-Sommertour nicht auf den Berg kommen wollte, sagt Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg und freut sich umso mehr, dass die Verantwortlichen des Fernsehsenders inzwischen ihre Meinung geändert haben.

Ein gutes Dutzend Mitarbeiter machte sich nun ein Bild von den Gassen und dem Marktplatz, auf dem immerhin ein 13 Meter langer Lastwagen Platz finden muss. Gleichzeitig galt es beispielsweise zu klären, wo der Übertragungswagen stehen kann, schließlich sind in der dichten Bebauung kaum Lücken zu entdecken, durch die das Signal den Weg zum Satelliten findet. Welche Einstellungen sind am schönsten? Und wer hat überhaupt das Zeug dazu, sich am Programm zu beteiligen und die Region würdevoll zu repräsentieren? Auch das waren Fragen, die es im Gespräch mit Richter-Plettenberg und Birgit Gruß von der Stadtverwaltung zu klären galt.

Manche Probleme waren einfach zu lösen. So hakte Astrid Schneider, die technische Leiterin, den Marktplatz als Standort für den Übertragungswagen schnell ab. Hinter der Stiftsschule fand sie indes einen geeigneten Ort, wo sie und die Ausrüstung nicht im Bild, wohl aber in Reichweite sind - und (fast) freie Bahn zu einem Satelliten haben. Und auch der Truck passt auf den Marktplatz. Und kommt auch sicher durch die engen Gassen. Da waren sich die Mitarbeiter sicher, die genau festhielten, wo welcher Ausrüstungsgegenstand stehen soll.

Andere Fragen sind noch offen, zum Beispiel, wer genau im Nachmittagsprogramm von 16 bis 18 Uhr auftritt. Dieser Teil wird zwar nicht live übertragen sondern kommt nur in kurzen Schalten während „Hallo Hessen“ und der „Hessenschau kompakt“ vor - wohl aber müssen die Gruppen das Publikum auf dem Marktplatz unterhalten. Zusagen gibt es bereits von der Trachtentanzgruppe Roßdorf, der Linedance-Gruppeund den Hot Chilis Erfurtshausen sowie von Zauberer Andreas Möller-Forst. Eine Anfrage liegt der Häkelgruppe der Werkstatt Radenhausen vor, die vor einigen Jahren beim Kulturspektakel den Turm der Ruine verhüllte. „Da wird für jeden was dabei sein“, sagt Gruß und betont, dass es ohnehin schon spannend sei, wenn das Fernsehen zu Gast sei. Die Mitarbeiter des HR rund um Alexandra Reeg von der Redaktion der Hessenschau gaben jedenfalls schon einmal einen Vorgeschmack. Sie zeigten, dass sich Routine auszahlt: Rasch hatten sie auf dem Marktplatz den Überblick gewonnen - kein Wunder, schließlich mussten sie sich innerhalb von zwei Tagen mit allen sieben Orten vertraut machen, an denen die Hessenschau-Sommertour in der letzten Ferienwoche (1. bis 7. September) Station macht. Von 16 bis 18 Uhr gibt es am 3. September in Amöneburg ein Unterhaltungsprogramm mit Auftritten, Wettbewerben und Musik - um die sich wahrscheinlich die Mardorfer Glassbowstones und das Blasorchester der Feuerwehr kümmern. Zudem können die Besucher die Aufbauarbeiten, die Proben und letztendlich die Hessenschau verfolgen, die live vom Marktplatz übertragen wird.

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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