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Engagement und Einfallsreichtum

Waldbrandübung Engagement und Einfallsreichtum

Fast bis an ihre Leistungsgrenze mussten am späten Dienstagnachmittag die Mitglieder der Kernstadt- und der Stadtteilfeuerwehren bei einer Waldbrandübung mitten im Brücker Wald gehen.

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Eine wertvolle Unterstützung zur Sicherstellung der Wasserversorgung war das 6.000 Liter fassende Güllefass von Martin Bieker aus Rüdigheim.

Quelle: Alfons Wieber

Amöneburg. Um bestmöglich auf Waldbrände vorbereitet zu sein, ist eine Simulation unter realistischen Bedingungen notwendig, erklärte Stadtbrandinspektor Stefan Krähling den Sinn der Übung im Brücker Wald. Seit mehr als 15 Jahren hatte es im Zuständigkeitsbereich der Amöneburger Feuerwehren keine größere Waldbrandübung mehr gegeben.

Nun hatten Krähling und Alexander Wolf, der zuständige Revierleiter des Forstamtes Kirchhain, Vorbereitungen für Simulationen getroffen, bei denen die Anstrengungen hoch waren. Die körperlichen Anforderungen wurden dabei durch die Schwüle und Trockenheit noch erheblich gesteigert. Ein Waldbrand stellt die Feuerwehren darüber hinaus vor allem wegen der in der Regel ungenügenden Löschwasserversorgung und der örtlich unklaren Lage des Brandherdes immer vor große Herausforderungen.

 

Eine große Hilfe waren die von Hessen Forst kürzlich an zentralen Punkten eingerichteten Rettungspunkte. Insgesamt 4.023 Rettungspunkte decken den Bereich der von dem Landesbetrieb betreuten Waldfläche (Staatswald, Kommunalwald- und Privatwald) ab. Bereits 20 Minuten nach der Alarmierung waren die ersten Löschfahrzeuge von Rüdigheim und der Amöneburger Kernstadt am Rettungspunkt 314 an der B 62.

Der Stadtbrandinspektor zog ein positives Resümee, bei dem er vor allem die Motivation der fünf Wehren, die trotz der schwülwarmen Witterung mit 35 Mitgliedern und sechs Fahrzeugen vor Ort waren, hervorhob. Zufrieden war er mit der Behebung der Probleme mit der Wasserversorgung bei einem Brand mitten im Wald. Als nachteilig habe sich die mit rund 1 500 Litern nur geringe Kapazität des provisorischen Wassersacks herausgestellt.

von Alfons Wieber

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