Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Emsdorfer Kinder wünschen Bolzplatz

Ortsbeirat konstituiert sich Emsdorfer Kinder wünschen Bolzplatz

Mit zwei neuen Mitgliedern startet der siebenköpfige Ortsbeirat in die nächste Legislaturperiode. Zügig und einstimmig wurde Ortsvorsteher ­Winfried Fritsch wiedergewählt.

Voriger Artikel
Kirchhainer Zelthalle wird abgebaut
Nächster Artikel
„Des Bürgers Wohl ist oberstes Gesetz“

Der neu gewählte Ortsbeirat (von links): Schriftführer Robert Mönninger, Matthias Schäfer, der stellvertretende Ortsvorsteher Michael Hahn, Rainer Jüngst, Ortsvorsteher Winfried Fritsch, Markus Zimmer und Manfred Mohr. Foto: Karin Waldhüter

Emsdorf. Der im Amt bestätigte Ortsvorsteher Winfried Fritsch nutzte die konstituierende Sitzung des Ortsbeirats, um die Leistungen der beiden ausgeschiedenen Ortsbeiräte Bernd Nebel und Norbert Otte in deren Abwesenheit zu würdigen. Zugleich hieß er die beiden neuen Mitglieder Matthias Schäfer und Rainer Jüngst willkommen.

Bis zur Wahl des neuen Ortsvorstehers übernahm Markus Zimmer als ältestes Mitglied im Ortsbeirat die Leitung der Sitzung. Einstimmig bei Enthaltung des Gewählten bestimmten die Ortsbeiräte Winfried Fritsch zum neuen Ortsvorsteher. Der 57-Jährige arbeitet im Uniklinikum Marburg und ist dort für die Technik verantwortlich. Vor knapp zwei Jahren hatte Winfried Fritsch, nach dem Ausscheiden von Winfried Kläs, der unter den Besuchern weilte, das Amt übernommen.

Als stellvertretender Ortsvorsteher bleibt Michael Hahn ebenso im Amt wie Schriftführer Robert Mönninger. Auch sie wurden bei eigener Enthaltung einstimmig gewählt. Neben den Genannten gehört Manfred Mohr weiterhin dem Ortsbeirat an.

Unter Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ verlas Fritsch einen Brief, den Emsdorfer Kinder an den Ortsvorsteher geschrieben hatten. Deren Bitte: Der Bau eines Bolzplatzes. Der Ortsbeirat stand dem positiv gegenüber und signalisierte, zukünftig gemeinsam mit interessierten Vätern die Aktion zu unterstützen, betonte aber auch, dass noch versicherungstechnische Fragen geklärt werden müssten. Erste Ideen wurden gesammelt und eine Wiese in der Nähe des Festplatzes als möglichen Standort ausgemacht.

Weiter verwies Fritsch auf den anstehenden Ausbau der Forsthausstraße. Ein Tragfähigkeitstest in der Willersdorfer Straße sei positiv verlaufen, erläuterte Fritsch. Dadurch könne das fehlende untere Teilstück der Willersdorfer Straße beim Ausbau der Forsthausstraße mitgemacht werden. Weiter berichtete er über den geplanten Ausbau der Straße „Obere Gärten“, der mithilfe von Eigenleistungen der Anlieger umgesetzt werden soll.

Weiter informierte Fritsch über einen Bauantrag, den der neue Eigentümer des ehemaligen Raiffeisengebäudes gestellt hatte. Der Eigentümer plant eine Nutzungsänderung und stellte einen Antrag zum Kauf des oberhalb des ehemaligen Raiffeisengebäudes gelegenen Grundstücks. Vonseiten der Stadt wurde der Antrag bereits abgelehnt. Einstimmig unterstützte der Ortsbeirat die Ablehnung, auch deshalb, weil die Umgestaltung des Feuerlöschteiches geplant ist, der an das Flurstück angrenzt. Hier sollen fünf neue Parkplätze entstehen. Hartmut Pfeiffer hatte seinerseits einen Plan für das Gelände entworfen, der neben den Parkplätzen, ein Teichbiotop, Sitzgelegenheiten und ein Gartenstück beinhaltet. „Vordringlich geht es zunächst um die Parkplätze, weil der Schützenverein sonst keinen Parkplatz mehr hat“, unterstrich Michael Hahn.

Für die Neugestaltung des Feuerwehrlöschteiches stellt die Stadt keine weiteren Mittel zur Verfügung. Deshalb will Fritsch die nächste Stadtverordnetenversammlung nutzen, um den zukünftigen Bürgermeister Olaf Hausmann anzusprechen. Während des Wahlkampfes hatte Hausmann Emsdorf besucht und Unterstützung für das Projekt zugesagt.

Auch berichtete Fritsch von der Teilnahme an der Radwegekonferenz. Langfristig ist geplant, eine Verbindung an den Radweg Stadtallendorf-Kirchhain zu schaffen. Anschließend informierte Fritsch von einem Telefonat mit HessenMobil. Ein Beginn des zweiten Bauabschnittes, mit Fortführung der Fahrbahnerneuerung zwischen dem landwirtschaftlichen Betrieb und Ortseingang, stehe in diesem Jahr nicht zur Debatte.

von Karin Waldhüter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr