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Elisabeth-Schule ist jetzt wieder mobil

Förderung Elisabeth-Schule ist jetzt wieder mobil

Die Schüler, Lehrer und die Leitung, aber auch der Freundeskreis der Landgräfin-Elisabeth-Schulefreuen sich über einen neuen Bus. Den alten hatten sie schmerzlich vermisst.

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Ralf Bednarek (rechts) und Horst Badouin (links) freuen sich mit einigen Schülern über den neuen Bus.Foto: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. „Der Vertrag war ausgelaufen und es hat fast eineinhalb Jahre gedauert, bis wir über Sponsorengelder einen neuen Bus bekommen haben“, erklärt Ralf Bednarek, der Leiter der Schule für Lern- und Erziehungshilfe. Die durch Werbeaufdrucke von Sponsoren über eine Firma finanzierten Fahrzeuge werden für fünf Jahre der Einrichtung zur Verfügung gestellt.

Horst Badouin, der Vorsitzende des Freundeskreises der Landgräfin-Elisabeth-Schule (LES)ist allerdings nicht begeistert von diesem Sponsorenmodell, da die Verbindung zwischen der Schule und der Firma ungünstig verlaufen sei.

Doch jetzt ist der Bus da, und die Querelen sind vergessen. Das Fahrzeug, das acht Kinder transportieren kann, sieht von außen recht bunt aus, denn die Sponsoren, die den Bus finanziert haben, werben darauf mit Anzeigen. Zumeist sind es heimische Firmen aus dem Stadtgebiet, aber auch vereinzelte aus dem ganzen Kreis.

Mit dem größten Brocken von 10000 Euro hat sich der Freundeskreis der LES beteiligt. Badouin war selbst Lehrer an der Schule und ist seit zehn Jahren der Vorsitzende des Vereins.

Der Bus wird benötigt für die regelmäßigen Fahrten zum Reiten nach Schweinsberg, zum Schwimmen oder den Besuch von Handwerks- oder Industriebetrieben im Zuge der Berufsorientierung. Jetzt führte gerade erst eine Fahrt nach Marburg zum Berufsbildungszentrum zu dem Projekt „Komm rein, mach mit“, erzählte Bednarek. Und Badouin ergänzte, der Bus sei auch bei den Freizeiten enorm wichtig: im Sommer, um den Anhänger mit den Kanus zu ziehen, und im Winter zum Transport von Skiern und anderen Geräten.

von Klaus Böttcher

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