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Eintauchen in die digitale Welt

Projekt Eintauchen in die digitale Welt

Als eine von bundesweit 50 Schulen wurde die Alfred-Wegener-Schule (AWS) ausgewählt, an der Initiative "Digitale Bildung Neu Denken" teilzunehmen.

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Daniela Hartmann (von links), Anna Priemer, Martina Belzer, Carolina Christ, Cyra Prekatsonnakis und Talha Caliskan hoffen auf einen erfolgreichen Wettbewerb.Foto: Karin Waldhüter

Kirchhain. Sechs Wochen lang stehen der Alfred-Wegener-Schule 30 Tablets, ein großer Bildschirm, ein Notebook, weiteres Zubehör sowie entsprechende Software zur Verfügung. Ziel der von Samsung geförderten Initiative ist es, neue Lernmöglichkeiten zu fördern und Schülern den Umgang mit digitalen Medien näherzubringen.

„Die meisten Schulen machen dies mit einem Projekt“, verdeutlichen Daniela Hartmann und Anna Priemer. Die AWS will möglichst vielen Schülern die Arbeit mit den Tablets ermöglichen – und so arbeiteten bereits Sechst- bis Zwölftklässler aus verschiedenen Schulzweigen daran. Das alles logistisch hinzubekommen, sei besonders schwierig gewesen, berichtet Hartmann.

Auf den Tablets sind verschiedene Angebote von Schulbuchverlagen vorinstalliert. Schüler dürfen aber auch Apps aus dem Netz herunterladen. Begleitet wird das Projekt an der AWS von „Samis“, der an einen gelben Smiley erinnert und die Erlebnisse der Schüler an den Tablets in Beiträgen und Kommentaren in einem Blog festhält. So kann die Schulgemeinde auf der Internetseite der Schule auf humoristische Art mitverfolgen, was an den Tablets läuft. Besonders stolz machen Hartmann und Priemer das Ergebnis eines Projektes der Schülerinnen Martina Belzer, Cyra Prekatsonnakis und Carolina Christ des Englisch-Leistungskurses 12. In einer sechsminütigen Präsentation hatten sie William Shakespeares „Sonnet 43“ digital interpretiert und dabei Fotos eingebunden, Musik eingespielt, Video gedreht, gemalt, gesungen und eine „absolut richtige und moderne“ Interpretation des Gedichtes eingebracht.

Im Ethikunterricht der Klasse G 10b hatte Talha Caliskan eine Kurzgeschichte gelesen und anschließend mit Hilfe eines Videos die Geschichte in Bildern nacherzählt – und seine Mitschüler daran teilhaben lassen. „Ich finde es gut, die Tablets zu benutzen. Jeder hat ein Handy, wenn man lernt, das einzusetzen, kann man das auch zu Hause“, erzählt das 16-jährige Mitglied der Schülervertretung. „Das kreative Potenzial ist groß“, unterstreicht Hartmann.

In dieser Woche muss die Schule das Equipment wieder abgegeben. Dann haben Hartmann und Priemer zwei Wochen Zeit, um einen Abschlussbericht zu erstellen. Danach heißt es Daumendrücken, denn mit der Teilnahme an der Initiative beteiligt die Schule sich auch an einem Wettbewerb: Dem Sieger winkt eine Komplettausstattung der „Samsung School Solution“ im Wert von rund 20000 Euro. Die Initiative war von Lehrer Jan Merchel ausgegangen.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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