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Nach der Flut Einsatz bleibt kostenfrei

Das Bauamt der Stadt Neustadt befreit den Otterbach von Sträuchern und Bäumen. Was sie noch zum Schutz gegen das Wasser macht, steht derzeit noch nicht fest.

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Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Neustadt waren am Dienstag viele Stunden lang im Einsatz.Foto: Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Neustadt. „Gegen solche Naturereignisse ist man leider machtlos“, sagt Bürgermeister Thomas Groll zu den Schäden, die ein Unwetter Anfang der Woche in Neustadt anrichtete. Im Heidental hatte die Stadt in der Vergangenheit erreicht, dass Landwirte ihre Flächen anders gestalten und nutzen (die OP berichtete) - ein Vorgehen, das fruchtete. Rund um die Nellenburgstraße, wo es zum „Hain“ hin vorrangig Grünland gibt, war dies laut Stadtoberhaupt nicht notwendig.

Genau dort trafen die Wassermassen am Dienstag die Stadt Neustadt am schlimmsten. Insgesamt gab es rund 25 Einsatzstellen, die 60 Feuerwehrleute aus Kernstadt und Stadtteilen von den frühen Morgenstunden an abarbeiteten. Groll sprach ihnen dafür großes Lob aus und betonte, dass die Stadt nach den Starkregenereignissen der Vergangenheit richtig gehandelt habe, als sie in den Jahren 2012 und 2013 zusätzliche Pumpen und Wassersauger beschafft hatte. Er sagte den hochwassergeschädigten Bürgern zu, dass sie der Einsatz der Feuerwehr nichts kosten werde.

Was die Stadt noch zum Schutz vor Hochwasser machen könne, sei noch nicht klar: Der Bauhof befreie den Otterbach von Sträuchern und Bäumen. Über eine von Anliegern angeregte Bachbettregulierung werde er nachdenken - das Vorhaben sei jedoch teuer und schwierig. Schuld daran seien die Uferrandbebauung und die Tatsache, dass die Kanalrohre teilweise im Bachlauf liegen.

Inzwischen sind der Stadt auch Schäden an Waldwegen bekanntgeworden. Diese werde der Bauhof schrittweise abarbeiten, sagte Groll und ergänzte: „Andere Arbeiten müssen dafür verschoben werden.“

Die Thematik „Schäden durch Starkregenereignisse“ werde er in der nächsten Bauausschusssitzung ansprechen, kündigte er an.

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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