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Eine ganz besondere Bescherung

Räumpflicht Eine ganz besondere Bescherung

Streit um die Räumpflicht: Die Stadt Kirchhain verteilte an mehr als 50 Bürger Verwarnungsgelder, weil sie ihre Gehwege nicht vom Schnee befreiten. Eine 81-Jährige erhielt die schlechte Nachricht an Heiligabend.

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Zwei Fußgänger gehen den vom Schnee befreiten Gehweg der Magdeburger Straße entlang. In Kirchhain gibt es Aufregung um die Verwarngelder der Stadt.

Quelle: Nadine Weigel

Kirchhain. Eugenie Glauer ist wütend und enttäuscht. Der Grund: Ihre Mutter erhielt an Heiligabend einen Brief der Stadt Kirchhain. Doch anstatt des erwarteten Weihnachtsgrußes der Stadt, verbarg sich in dem Umschlag eine Verwarnung. Die Stadt Kirchhain forderte die 81-Jährige auf, ein Verwarnungsgeld in Höhe von 20 Euro zu zahlen, weil sie den Gehweg vor ihrem Haus in der Magdeburger Straße nicht „unverzüglich vom Schnee geräumt“ habe.

„Hätte man nicht bis nach Weihnachten warten können, bis man meiner Mutter das zustellt? Hat der Bürgermeister kein Herz?“, fragt sich nun Eugenie Glauer. Die 58-Jährige ist erbost darüber, dass der Bescheid erst an Heiligabend kam, obwohl sich der „Vorfall“ bereits am 10. Dezember ereignete. „Es ist sehr unglücklich, dass die Post die Verwarnung gerade an Heiligabend zugestellt hat“, räumt Kirchhains Bürgermeister Jochen Kirchner auf Nachfrage der OP ein.

von Nadine Weigel

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