Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Eine Stimme, die verzaubert

Konzert von Astrid Harzbecker Eine Stimme, die verzaubert

Die Sängerin Astrid Harzbecker verzauberte 150 Besucher in der Elisabethkirche in Mengsberg bei einem Kirchenkonzert mit ihrer Stimme.

Voriger Artikel
Stadt will Pate der „Amöneburg Dining Hall“ sein
Nächster Artikel
Religiöser Extremismus und seine Merkmale

Bei ihren Liedern wurde Astrid Harzbecker von ihrem Ehemann Hans-Jürgen Schmidt am Keyboard begleitet.

Quelle: Klaus Böttcher

Mengsberg. Es ist ein Verdienst des Ortsvorstehers Karlheinz Kurz, dass die aus Fernsehen und Rundfunk bekannte Sängerin auf ihrer deutschlandweiten Konzertreise in Mengsberg Station machte.

Astrid Harzbecker ist nicht nur Sängerin, sondern auch Komponistin und Texterin von volkstümlichen Schlagern. Sie feierte schon viele Erfolge, wobei der Gewinn des Grand Prix der Volksmusik im Jahr 2000 einer der Höhepunkte war. Bei ihrer Kirchenkonzert-Reise gehe es um eine Botschaft, erklärte die sympathische Sängerin: „Das Wort Gottes und die Liebe Jesu zu uns.“

So begann sie das Konzert auch mit dem gefühlvoll gesungenen „Ich bete an die Macht der Liebe“. Auf dem elektronischen Keyboard begleitete ihr Ehemann, der Kirchenmusiker Hans-Jürgen Schmidt, die Sängerin, die eine Riesenbandbreite der Tonlagen beherrscht.

Ihren Glauben an Gott brachten die beiden Künstler musikalisch und mit ihren Moderationen überzeugend und beeindruckend zum Ausdruck. Den musikalischen Bogen spannten die Sängerin und der Musiker während der fast zwei Stunden von der Klassik über russische Volksweisen bis hin zu Erfolgstiteln der früh verstorbenen Sängerin Alexandra.

Wohnort inspirierte zu Lied

So mit den Titeln „Sehnsucht heißt ein altes Lied der Taiga“ oder die ebenso schwermütige Weise „Erstes Morgenrot“. Bei den Klassikern brachte Astrid Harzbecker beispielsweise das „Ave Verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart oder das ihm ebenfalls zugeschriebene Wiegenlied „Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein“ zu Gehör.

Das Ehepaar ist seit 26 Jahren verheiratet und lebte viele Jahre im thüringischen Suhl. Heute lebt das Musikerpaar in Holzkirchen in der Nähe von München. Die Umgebung ihres Wohnortes hielten sie fest in dem Lied „Engel der Berge“.

Mehrere Male überzeugte Hans-Jürgen Schmidt als Solomusiker mit Instrumentalstücken, die teilweise zum Träumen einluden. So mit Frédéric Chopins Stück

„In mir klingt ein Lied“ oder der russischen Weise von dem Soldat am Wolgastrand. „Er kann alles spielen, was Tasten hat“, lobte die Sängerin ihren Mann, was er dann eindrücklich mit einer Orgelimprovisation unter Beweis stellte.

Die Zuhörer waren angetan von der Musik und dem Gesang. Bei der Zugabe überzeugte die begnadete Sängerin mit dem Lied „Wenn ich ein Glöcklein wär“ nochmals mit ihrer wunderbaren Stimme und lud abschließend alle Besucher zum gemeinsamen Gesang mit dem Lied „Guten Abend, gute Nacht“ ein.

Die Kirchengemeinde freute sich auch über das Konzert, da ein Teil der Einnahmen für die Renovierung des Kirchturms verwendet wird.

von Klaus Böttcher

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr