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Eine Begegnungsstätte wird erweitert

Ausbau Eine Begegnungsstätte wird erweitert

Je 20000 Euro vererbte eine Stadtallendorferin den Ostkreis-Gemeinden. Die Stadt Neustadt nutzte den unerwarteten Geld-segen, um den Kleinkinder- und Seniorenspielplatz zu erweitern.

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Mit Hilfe von Rena Heß erklimmt Alexander Milewski die neue Kletterwand im Bürgerpark. Die anderen Mitglieder des Vorstandes des Fördervereins Bürgerpark haben ebenso wie Bürgermeister Thomas Groll ihren Spaß.Foto: Florian Lerchbacher

Neustadt. Eine Kletterwand und zwei Geräte für Senioren sind neu auf dem Spielplatz im Bürgerpark. „Damit verwirklichen wir die Idee der Dame hinter der Spende“, ist sich Bürgermeister Thomas Groll sicher. Die Erbschaft sei verbunden gewesen mit der Vorgabe, die 20000 Euro für die Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit zu verwenden und nach Möglichkeit Begegnungsstätten für Jung und Alt zu bauen oder zu erweitern. Ein Rest der Erbschaft ist auch noch übrig: Dieser soll in die Umgestaltung der Freifläche vor dem Jugendheim in der Weißmühle fließen. Bevor die Stadt dieses Projekt umsetzt, will sie jedoch noch das Gespräch mit der Martin-von-Tours-Schule suchen, da diese den Schulhof in der Querallee neu gestalten möchte: „So können wir Dopplungen vermeiden“, betont Groll.

Absprachen gab es auch mit dem Förderverein Bürgerpark, denn auch dieser widmete sich der Ausweitung des Spielplatzes: Zum einen stellte er eine Tischtennisplatte auf, zum anderen eine Schutzhütte, die sowohl Spielplatz-Gästen als auch Radfahrern Unterschlupf bieten soll, denn sie steht auch am Deutschlandradweg D4.

22000 Euro kosteten die Neuerungen den Verein, der dabei in den Genuss von Fördermitteln von der Sparkasse (3000 Euro), vom Kreis (3000 Euro) und von der Stadt (5000 Euro) kam. Die Planungen hatte Paul Altenbrand übernommen. „Hätte er dies nicht getan, wären wir mit dieser Summe nicht hingekommen“, erklärte Vereinsvorsitzender Werner Gatzweiler, lobte aber auch die an der Aufstellung der Geräte beteiligten Mitglieder des Bauhofs und des Fördervereins-Vorstandes. Eigentlich wolle er niemanden herausheben, betonte Gatzweiler, dennoch müsse er seinen Stellvertreter Alexander Milewski erwähnen: „Er hat sich stark bei der Schutzhütte engagiert. Alex sieht einfach, wo die Arbeit ist!“

Verärgert ist Gatzweiler darüber, dass Unbekannte bereits die neue Schutzhütte mit Feuer verunstalteten: „Wir müssen aufpassen, dass die Sachen nicht gleich kaputtgemacht werden.“ Karl-Joseph Lemmer rief zudem die Nutzer der Hütte und des Spielplatzes zur Rücksichtnahme auf die Anwohner auf. Es habe bereits Beschwerden über die Lautstärke gegeben, als abends an der Hütte gefeiert wurde: „Ich kann nur an die Vernunft appellieren, zu später Stunde leiser zu sein.“

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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