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Eine „AzuBiene“ geht ihren eigenen Weg

Stadtallendorf Eine „AzuBiene“ geht ihren eigenen Weg

Die elf Teilnehmer des Mikroprojektes „Orientierende Theaterarbeit in Stadtallendorf“ (Otis) führten nach fünf Monaten der Probe während der Feierlichkeiten anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereins Arbeit und Bildung ein Stück auf.

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Die AzuBiene Maya will nicht länger eine Honigsammlerin sein, sondern sich von gängigen Vorstellungen lösen.

Quelle: Privatfoto

Stadtallendorf. Es handelt von der AzuBiene Maya, die sich von den gängigen Vorstellungen ihrer Artgenossen lösen und nicht länger das Dasein einer fleißigen Honigsammlerin fristen möchte.

„Die Biene ist eine Metapher für alle jungen Menschen, die an der Schwelle zwischen Schule und Beruf stehen“, erläutert Theaterpädagogin Magdolna Bezeredy und ergänzt: „Wir wollen zeigen, dass Jugendliche häufig mit den Ratschlägen und Tipps anderer konfrontiert werden und dann Schwierigkeiten haben, ihre eigenen Interessen und Wünsche noch richtig wahrzunehmen.

Wir wollen junge Menschen ermutigen, auch unkonventionelle Wege zu gehen“ – zum Beispiel, wenn ein Mädchen KfZ-Mechatronikerin werden wolle, also einen typischen Männerberuf wähle.

Die Jugendlichen erstellten die Texte, schneiderten die Kostüme und setzten sich dabei mit den Hintergründen des Stückes auseinander. Sie konkretisierten ihre Berufswünsche und bekamen Unterstützung bei der Suche nach Praktika- sowie Ausbildungs- und Arbeitsplätzen.

Das vom Mittelhessischen Bildungsverband (MBV) ins Leben gerufene Mikroprojekt Otis fördert die soziale, schulische und berufliche Integration junger Menschen insbesondere mit Migrationshintergrund. Arbeit und Bildung gehört dem Bildungsverband an.

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