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Ein parteiloser Bürgermeister mehr im Kreis

Austritt aus der SPD Ein parteiloser Bürgermeister mehr im Kreis

Amöneburgs Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg ist nun endgültig aus der SPD ausgetreten.

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Quelle: Tobias Hirsch

Amöneburg. Über den Austritt aus der SPD wollte Amöneburgs Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg noch einmal nachdenken, sagte er am Rande der letzten Kreistagssitzung am 18. Dezember im Gespräch mit der OP. Dieses Nachdenken ging auf eine Initiative eines guten Freundes zurück, dem Richter-Plettenberg dies versprochen hatte. Allein sorgte das Nachdenken für kein neues Ergebnis.

Richter-Plettenberg blieb bei seinem zuvor schon öffentlich gemachten Entschluss, aus der SPD auszutreten. Den Parteiaustritt selbst teilte er aber dann nicht mehr mit.

Nun nahm er via Facebook-Erklärung Bezug auf eine OP-Veröffentlichung, die das Thema in ihrem am Samstag erschienenen Jahresrückblick erwähnte. Richter-Plettenberg stellt dabei klar, dass er aus der SPD ausgetreten ist und sein Nachdenken kein Zickzack-Kurs gewesen sei. „In der Konsequenz ändert sich für mich nichts. Ich habe gesagt, dass ich austrete und bin dann auch ausgetreten“, sagte Richter-Plettenberg gestern gegenüber der OP. Er ist überzeugt davon, auch als jetzt Parteiloser die Amtsgeschäfte als Bürgermeister so führen zu können wie vor dem Parteiaustritt.

Der Amöneburger Bürgermeister ist, wie von ihm angekündigt, auch kein Mitglied des Kreistages mehr. Der letzten Sitzung in 2015 hatte er noch als Fraktionsmitglied beigewohnt. Ursprünglich hatte er auch vorgehabt, sich bei den kommenden Kommunalwahlen wieder für die SPD für den Kreistag zu bewerben, doch wurde er nicht auf die 81 Kandidaten umfassende Liste der SPD gesetzt (die OP berichtete). Gründe für die Nichtberücksichtigung Richter-Plettenbergs wurden von der SPD-Spitze um Sören Bartol und Werner Hesse nicht genannt.

von Götz Schaub

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