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Ein langgehegter Wunsch wird wahr

Gerätehaus-Neubau Ein langgehegter Wunsch wird wahr

Es gab einen großen Bahnhof beim ersten Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus in Hatzbach, das im Januar nächsten Jahres fertiggestellt sein soll.

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In großer Runde gab es den symbolischen ersten Spatenstich.

Quelle: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Zahlreiche Kommunalpolitiker, Vertreter der Feuerwehr, des Architekturbüros und der ausführenden Betriebe waren zum ersten Spatenstich an den Hatzbacher Dorfrand gekommen. Der Bauplatz liegt neben dem alten Feuerwehrgerätehaus. Die Ausmaße des Neubaues waren an Hand der vorbereiteten Grundfläche schon zu erkennen.

Das eingeschossige Gebäude wird eine Fläche von 285 Quadratmeter umfassen. Neben der großzügigen Fahrzeughalle mit einer Grundfläche von 75 Quadratmetern gibt es einen Schulungs- und Vereinsraum sowie einen separaten Raum für die Jugendfeuerwehr.

Kosten belaufen sich auf 700 000 Euro

Außerdem sind ein Büro für den Wehrführer, eine Teeküche und ein Lagerraum vorgesehen. Umkleide- und Sanitärräume werden getrennt für Männer und Frauen gebaut. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf 700 000 Euro. Dazu gibt es einen Zuschuss von 64 600 Euro aus dem Topf der Brandschutzförderung der hessischen Landesregierung.

„Aufgrund seines Alters und des Bauzustandes entspricht das Feuerwehrgerätehaus in Hatzbach weder den technischen noch den baulichen Anforderungen“, erklärte Bürgermeister Christian Somogyi und ergänzte: „Außerdem hat das neue Feuerwehrauto, das im November 2014 für die Hatzbacher Wehr angeschafft wurde, nur eingeschränkten Platz in der alten Fahrzeughalle.“

Somogyi verdeutlichte nochmal, dass Brandschutz eine Aufgabe der Kommune sei. Sie müsse gewährleisten, dass die gesetzliche Hilfsfrist von zehn Minuten eingehalten werde. Das heißt, zehn Minuten nach Eingang des Notrufs muss die Feuerwehr innerhalb des gesamten Stadtgebietes am Ort des Geschehens sein. „Insbesondere die Stadtteilfeuerwehren sind hierfür ein elementarer und unverzichtbarer Bestandteil“, betonte Somogyi dabei.

Kreisbrandinspektor Lars Schäfer sagte: „Es war bitter nötig, Geld in die Hand zu nehmen.“ Bei der Sicherheit der Bevölkerung spiele die Feuerwehr eine große Rolle. „Dazu benötigt man gutes Material und ein vernünftiges Haus.“

von Klaus Böttcher

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